Highway 2020

Breitband-Internet – die letzten Meilen führen nach Hintertupfing.

Der Anschluss an das Highspeed-Netz ist eine conditio sine qua non für zukunftsorientierte Regionen. Denn im Jahr 2019 geht ohne Breitband-Internet in Unternehmen (fast) nichts mehr. Bis 2022 soll die ganze Steiermark mit ultraschnellem Internet erschlossen sein. Docken Sie sich an – wir zahlen bis zur Hälfte Ihrer Projektkosten.
Ein Mann verlegt ein Glasfaser-Kabel auf einer grünen Wiese. Im Hintergrund ist eine riesige Trommel mit Glasfaserkabel zu sehen.

Breitband-Internet – Datenmengen bis zum Mond

Der Hunger nach Daten steigt – und das vor allem in Unternehmen. Studien gehen davon aus, dass das weltweite Datenvolumen bis zum Jahr 2025 auf 175 Zettabytes (175 mit 12 Nullen) anwachsen wird. Speichert man diese Menge an Daten auf DVDs, würde der Stapel 23 mal die Entfernung zwischen Erde und Mond übertreffen. Laut der Studie von Seagate und IDC werden die in Unternehmen gelagerten Bytes 2025 rund 80 Prozent der Gesamtmenge ausmachen.

Josef GöbelJosef Göbel
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GF Josef Göbel, Tischlerei Göbel
„Ohne Datenhighway geht gar nichts mehr.“

Jungunternehmen mit 145 Jahren: Josef Göbel führt seine Tischlerei in der 5. Generation als hochinnovativen Betrieb. Demnächst wird die Produktionsfläche verdoppelt – Voraussetzung war der Anschluss ans Breitbandinternet via Lichtwellenleiter. Das ist Industrie 4.0 in Fladnitz an der Teichalm.

Bis in den letzten Winkel der Steiermark

Seien wir ehrlich: Nichts ist lähmender, als kurz am PC etwas erledigen zu wollen und dann…. heißt es warten. Ewige Ladezeiten. Bezahlvorgänge, die wegen Zeitüberschreitung abgebrochen werden. Was im privaten Bereich schlicht lästig ist, ist im geschäftlichen Bereich untragbar und kann sogar geschäftsschädigend sein. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt: Bis 2022 soll die gesamte Steiermark mit ultraschnellem Internet erschlossen sein. Wie wir das erreichen wollen? Wir unterstützen alle Unternehmen, die eine Betriebsstätte in der Steiermark haben, mit bis zu 20.000 Euro. So stellen wir sicher, dass jedes Unternehmen eine Übertragungsgeschwindigkeit von zumindest 30 Mbit/s erreicht.

Gehen wir gemeinsam die „Last Mile“

„Highway 2020“ fördert Ihre Aufwendungen für die „Last Mile“ auf dem Weg zum Breitband-Internet. Konkret heißt das: Wenn es notwendig ist, eine Infrastruktur zu errichten, die die letzten Meter von der Vermittlungsstelle bis zu Ihrem Unternehmen überwindet, zahlen wir 50 Prozent der Kosten. Egal, ob Sie Tiefbauarbeiten durchführen lassen, Leerverrohrungen verlegen, LWL-/Glasfaserkabel oder Faserverteiler einbauen lassen oder Funkmasten errichten – wir sind Ihre Ansprechpartner.

Für wen?
  • alle steirischen Unternehmen, die eine Betriebsstätte in der Steiermark haben
Für wen nicht?
  • keine Einschränkung
Wofür?
  • erstmalige Anschlusskosten oder „Upgradekosten“ für Breitbandinternet
  • Aufwendungen für die „Last Mile“, d. h. die externen Kosten für die Errichtung der Infrastruktur von der Vermittlungsstelle bis zum Unternehmensanschluss, z.B. Kosten für:
  • Tiefbauarbeiten (z.B. Grabungsarbeiten inkl. Wiederherstellung)
  • Leerverrohrung inkl. Verlegung
  • LWL-/Glasfaserkabel inkl. Einblasen und Spleißen
  • Faserverteiler inkl. deren Einbau
  • passive Einrichtungen für Ortszentralen
  • Funkmasten
  • Inhouse-Verkabelungen
  • Aktivierungs- und Installationsentgelte
  • Einmalkosten für Dienstbarkeiten und Entschädigungsleistungen
  • aktive Netzwerkkomponenten
Wofür nicht?
  • laufende Kosten und Lizenzgebühren
  • Eigenleistungen (insbesondere Personalkosten)
  • Grundstückskauf
  • veraltete Technologien
  • Endgeräte
  • Software
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • Finanzierungskosten sowie Steuern
  • öffentliche Abgaben und Gebühren
  • Gerichts-, Verwaltungs-, Steuerberatungs-, Anwalts- und Notariatskosten
Wie viel?
  • max. 50 % der förderbaren Kosten
  • max. Förderungssumme 20.000 Euro

Prozess

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