ACCDUR: Ein fertiges Fenster in 24 Stunden
„Als ACCDUR Fenstertechnik produzieren wir seit 1994 Fenster in Weitendorf bei Wildon im Süden von Graz. Als REKORD Fenster Standort sind wir Komplettanbieter für Fenster aller Materialien von Kunststoff bis Holz, Hauseingangstüren und Sonnenschutz“, umreißt Anita Maitz, Geschäftsführerin von ACCDUR das Betätigungsfeld ihres etablierten Unternehmens. Neben dem Schauraum und der Produktion in Weitendorf befindet sich in Graz der großzügigen REKORD Fenster Flagshipstore am Eggenberger Gürtel und in der Südoststeiermark seit Kurzem einen Schauraum in Studenzen. „Wir haben zudem ein großes Händlernetzwerk und sind dadurch sehr ’nahe‘ beim Kunden. Bei einem Investment wie dem Fenster ist nicht mehr nur der Preis, sondern auch die Regionalität ein wichtiger Faktor.“ Stichwort Erreichbarkeit und kurze Wege. Die Vorteile der betrieblichen Ausrichtung liegen auf der Hand: „Wir haben eine schnelle Reaktionszeit zum Kunden hin und können flexibel auf die Bedürfnisse unsere Kunden reagieren. So bauen wir auf Wunsch ein Kunststofffenster in 24 Stunden.“ Dazu ist anzumerken: Die übliche Produktionszeit eines Fensters bei REKORD beträgt 9 Werktage! „Wir verbessern uns einfach gerne“, sagt Anita Maitz. Es verwundert daher auch nicht, dass der Betrieb kürzlich zum Preis-Leistungs-Sieger des „Market Institut“ ausgezeichnet wurde.
Welche Bereiche der Fenster- und Türenelemente sind denn nun aktuell besonders gefragt? Maitz: „Besonders Elemente aus Kunststoff und Kunststoff-Alu sind aufgrund der technischen Eigenschaften und des ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnisses sehr gefragt. Sie erfüllen die aktuellen Kundenbedürfnisse besonders gut.“ Kunststoff als recyclebares Grundmaterial überzeuge außerdem in punkto Nachhaltigkeit. ACCDUR kann mit ihren Produkten sogar ÖGNI-Zertifizierung gewährleisten.
Veränderte Bedürfnisse
Auch der Vertrieb von Zubehörprodukten wie Sonnen- und Insektenschutz ist Teil von ACCDUR. Die Nachfrage ist auch in diesem Bereich in den letzten Jahren nach oben geschnellt, wie Maitz erklärt: „Der Bedarf ist enorm gestiegen. Aufgrund der Erderwärmung muss mehr und smarter beschattet werden. Zudem gibt es beim Kunden ein stärkeres Bewusstsein, dass Energiekosten durch passenden Sonnenschutz im Bereich Kühl-und Heizkosten langfristig gesenkt werden können. Aufgrund unseres warmen Wetters ist nicht nur unser Anteil an Sonnenschutz, sondern auch an Insektenschutz ist in der Steiermark sehr hoch im Gegensatz zu einem Fensterhersteller in Tirol beispielsweise.“ Man bemerke eine Entwicklung hin zu solarbetriebenen Rollläden und dem textilen Sonnenschutz. „Auf alle Fälle wird bei der Planung der Fenster mittlerweile der Sonnen- und Insektenschutz gleich mitgedacht. Bei älteren Gebäuden wird viel nachgerüstet.“
Bei ACCDURs Hauptstandort in Weitendorf kam es 2023 zur Errichtung eines Zubaus der Fertigungshalle. Ein Meilenstein für das Unternehmen. „Der Schritt war essentiell für uns, dass wir uns von der Manufaktur zu Automatisierung weiter entwickeln konnten. Wir haben Raum für Wachstum geschaffen. Es war gut für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Handling der Produkte war besser, die Wege kürzer und effizienter. Es war für uns einfach der nächste logische Schritt.“ Bedarf besteht aktuell nach einer, dem Stand der Technik entsprechenden, Schweiß-/Putzlinie. Durch die nun verwendete Schweißtechnik kann durch CNC-gesteuerte Bearbeitungseinheiten eine hochfeste Eckverbindung der Fensterelemente hergestellt werden. „Fertigungstoleranzen werden drastisch reduziert und als optisches Highlight können wir eine präzise V-Nut im Standard ausführen.“
Bestens betreut
Die SFG beteiligt sich im Rahmen der Finanzierungsaktion „Beteiligungsoffensive KMU“ an ACCDUR durch nachrangiges wirtschaftliches Eigenkapital (Stille Beteiligung) in Höhe von 250.000 Euro. Die Zusammenarbeit mit der SFG funktioniert laut Maitz ideal: „Wir haben schon unterschiedliche Förderungen über die SFG in Anspruch genommen und wurden immer ausgezeichnet beraten und betreut. Die Abwicklung der Förderung war immer tadellos und bei Fragen hatten wir immer einen Ansprechpartner. Die aktuelle Finanzierungsaktion für die Schweiß-/Putzlinie erlaubt es uns noch bessere Fenster für unsere Kundinnen und Kunden zu bauen.“