COMET: Sternstunden der Forschung

Per aspera ad astra, durch Strebsamkeit gelangt man zu den Sternen, sagt der Lateiner. Viribus unitis, mit vereinten Kräften, gelingt das auch in der Forschung besser. Deshalb fördert das COMET-Programm enge Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft in zielgerichteten Zentren.

Herzstück von COMET ist ein gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf Spitzenniveau. Unternehmen und Universitäten bzw. F&E-Einrichtungen bilden Synergien, die den Standort Steiermark in der internationalen Innovationslandschaft markant positionieren. Derzeit ist unser Bundesland an 25 von 42 österreichischen Forschungszentren des Programms beteiligt. COMET umfasst drei Aktionslinien: COMET-Zentren (K1 und K2), COMET-Projekte und COMET-Module. Sie divergieren in puncto Zielausrichtung, Internationalität, Projektvolumen und Laufzeit.

COMET-Zentren (K2)

haben das Ziel, sich auf existierende Kompetenzen zu fokussieren und neue Kompetenzen durch die Zusammenarbeit mit international renommierten ForscherInnen, wissenschaftlichen Partnern und Unternehmen in einem gemeinsamen strategisch ausgerichteten Forschungsprogramm auf höchstem Niveau aufzubauen.

Konsortium
mindestens ein wissenschaftlicher Partner und fünf Unternehmenspartner

Laufzeit
acht Jahre (ab dem 3. Call), zuvor zehn Jahre

Finanzierung

  • 40 % bis max. 55 % öffentliche Förderung
  • mindestens 5 % durch wissenschaftliche Partner
  • mindestens 40 % durch Unternehmenspartner
  • maximale Bundesförderung: 4 Millionen Euro jährlich (ab dem 3. Call), zuvor 5 Millionen Euro jährlich

COMET-Zentren (K1)

betreiben Forschung auf hohem internationalem Niveau und setzen neue Forschungsimpulse. Ein kontinuierlicher internationaler Vergleich ist sicherzustellen. Im Hinblick auf zukunftsrelevante Märkte tragen sie zur Initiierung neuer Produkt-, Prozess- und DL-Innovationen bei.

Konsortium
mindestens ein wissenschaftlicher Partner und fünf Unternehmenspartner

Laufzeit
acht Jahre (vier plus vier)

Finanzierung

  • 40 % bis max. 55 % öffentliche Förderung
  • mindestens 5 % durch wissenschaftliche Partner
  • mindestens 40 % durch Unternehmenspartner
  • maximale Bundesförderung: 1,7 Millionen Euro/Jahr
  • maximale Landesförderung: 0,85 Millionen Euro/Jahr

COMET-Projekte

tragen zur Initiierung neuer Produkt-, Prozess – und Dienstleistungsinnovationen bei. COMET-Projekte ermöglichen neuen Konsortien und Themen den Zugang zum COMET-Programm. Ziel der COMET-Projekte (früher K-Projekte) ist die Durchführung von hochqualitativer Forschung in der Zusammenarbeit Wissenschaft-Wirtschaft mit mittelfristiger Perspektive und klar abgegrenzter Themenstellung mit künftigem Entwicklungspotenzial.

Konsortium
mindestens ein wissenschaftlicher Partner und mindestens drei Unternehmenspartner

Laufzeit
drei bis vier Jahre

Finanzierung

  • max. 45 % öffentliche Förderung
  • mindestens 5 % durch wissenschaftliche Partner
  • mindestens 45 % durch Unternehmenspartner
  • maximale Bundesförderung: 0,675 Millionen Euro/Jahr

8. Ausschreibung von COMET-Projekten

COMET-Module

zeichnen sich durch besonders risikoreiche Forschung aus, die deutlich über den bisherigen Stand der Technik hinausgeht und neue regionale Stärkefelder aufbaut. Ziel der Programmlinie COMET-Modul ist die Etablierung zukunftweisender Forschungsthemen und der Aufbau neuer Stärkefelder, um den Forschungsstandort Österreich auch für zukünftige Herausforderungen zu wappnen.

Konsortium
mindestens ein wissenschaftlicher Partner und drei Unternehmenspartner

Laufzeit
vier Jahre

Finanzierung

  • 80 %  öffentliche Förderung
  • mindestens 5 % durch wissenschaftliche Partner
  • mindestens 15 % durch Unternehmenspartner
  • maximale Bundesförderung: 0,5 Millionen Euro/Jahr

COMET – die Zielgruppen

Das Programm richtet sich an existierende Kompetenzzentren und -netzwerke ebenso wie an neue Konsortien. Die Zielgruppe umfasst kleine und mittlere Unternehmen (KMU), große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren und Forschungseinrichtungen.