Schwerpunktthema Advanced Materials
Advanced Materials ist eine Schlüsseltechnologie für zahlreiche Zukunftsbranchen, darunter
Mobilität, Industrie, Energie und Kreislaufwirtschaft. Ziel ist der Aufbau eines wettbewerbsfähigen Gesamt-Ökosystems, das Wertschöpfung steigert, Arbeitsplätze sichert und schafft sowie die Steiermark als führender Advanced Materials-Hotspot international positioniert.
Die Steiermark bringt beste Voraussetzungen mit: eine starke Forschungslandschaft, international erfolgreiche Unternehmen sowie jahrzehntelang aufgebaute Kompetenzen in den Werkstoffwissenschaften.
Was sind Advanced Materials?
Advanced Materials, auf Deutsch meist „fortschrittliche Werkstoffe“, sind gezielt entwickelte Materialien mit neuen oder deutlich verbesserten Eigenschaften. Sie kommen beispielsweise in Batterien, Sensoren, Maschinenkomponenten, medizinischen Anwendungen, Oberflächenbeschichtungen oder Leichtbaustrukturen zum Einsatz.
Ihre besondere Bedeutung liegt in ihrer Funktion: Advanced Materials ermöglichen neue Eigenschaften in Produkten, Prozessen und Systemen. Oft bleiben sie für AnwenderInnen unsichtbar, entscheiden aber maßgeblich darüber, wie leistungsfähig, nachhaltig, langlebig oder effizient ein Produkt letztlich ist.
Warum Advanced Materials in der Steiermark?
Advanced Materials zählen zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Damit sind sie ein wichtiger Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Ressourceneffizienz und den Wandel hin zu einer klimaneutralen und digital vernetzten Wirtschaft.
Angesichts von Klimawandel, geopolitischen Spannungen, Lieferkettenrisiken und Rohstoffabhängigkeiten gewinnen neue Werkstoffe zunehmend an strategischer Bedeutung. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse, zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Kreislaufwirtschaft sowie zur technologischen Souveränität und Resilienz Europas.
Ziele der SFG
Der Advanced-Materials-Prozess verfolgt folgende übergeordnete Ziele:
- Aufbau eines starken und vernetzten Advanced Materials Ökosystems
- Steigerung von Innovation und Wertschöpfung
- Sicherung und Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze
- Positionierung der Steiermark als international führender Hotspot für Advanced Materials
Der strategische Beirat
Der Standortentwicklungsprozess wird von einem hochkarätig besetzten strategischen Beirat begleitet. ExpertInnen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und Bundesebene bringen ihre Perspektiven und Erfahrungen ein und unterstützen die strategische Weiterentwicklung des Vorhabens.
Damit stärkt der Beirat die fachliche Qualität des Prozesses, schafft zusätzliche Vernetzung und trägt dazu bei, die richtigen Impulse für den Standort zu setzen.
Der Standortentwicklungsprozess
Die SFG übernimmt im Prozess eine entwickelnde, koordinierende und verbindende Rolle. Sie tritt als „Prozess Facilitator“ auf und ist nicht alleinige inhaltliche Eigentümerin des Themas. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Standorts und nicht die Profilierung einzelner Organisationen.
Bisherige und kommende Prozessschritte:
Werden Sie Teil des Advanced Materials Ökosystems!
Advanced Materials leben von Austausch, Zusammenarbeit, Wissenstransfer und neuen Ideen. Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, MultiplikatorInnen und interessierte Fachkräfte sind eingeladen, sich einzubringen und den Standort gemeinsam weiterzuentwickeln.
- Sie sind im Bereich Advanced Materials oder der Materialwirtschaft tätig?
- Sie interessieren sich für neue Technologien und Innovationspotenziale?
- Sie möchten sich vernetzen, Kooperationen aufbauen, Ihr Know-how einbringen oder Unterstützung beim Technologietransfer in industrielle Anwendungen erhalten?
Dann werden Sie Teil des steirischen Advanced Materials Ökosystems und gestalten Sie die Zukunft dieses Technologiefeldes aktiv mit!
Nationale und europäische Dynamik
Advanced Materials gewinnen derzeit auch auf nationaler und europäischer Ebene deutlich an Bedeutung. Österreich hat Advanced Materials als eines der prioritären Schlüsseltechnologiefelder in der Industriestrategie 2035 verankert. Auch die Europäische Union sieht fortgeschrittene Werkstoffe als wichtige Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, strategische Autonomie, industrielle Resilienz und die grüne sowie digitale Transformation.
Für die Steiermark eröffnet diese Entwicklung große Chancen. Regionen, die ihre Stärken sichtbar machen und ihre AkteurInnen gezielt vernetzen, können leichter an nationale und europäische Programme, Plattformen und Kooperationsprojekte anknüpfen. Der Standortentwicklungsprozess unterstützt dabei, die Steiermark frühzeitig auf kommende Entwicklungen vorzubereiten und ihre Position im internationalen Umfeld weiter zu stärken.
Besonders wichtig ist dabei ein gemeinsames Verständnis von Ökosystem: von Forschung und Materialentwicklung über industrielle Umsetzung und Skalierung bis hin zu Kreislaufwirtschaft, internationalen Partnerschaften und neuen Anwendungsfeldern. Nur durch das Zusammenspiel dieser Kompetenzen kann das volle Potenzial von Advanced Materials ausgeschöpft werden.
Starke Netzwerke für innovative Materialien
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