Schwerpunktthema Advanced Materials
Advanced Materials zählen zu den Schlüsseltechnologien für Mobilität, Industrie, Energie und Kreislaufwirtschaft. Ziel ist die systematische Vernetzung steirischer Stärken, höhere Sichtbarkeit sowie die Beschleunigung des Transfers von Forschung in industrielle Anwendung.
Was sind Advanced Materials?
Advanced Materials sind gezielt entwickelte, technisch gestaltete Materialien mit überlegenen Eigenschaften oder besonderen Funktionen. Sie eröffnen neue Leistungsdimensionen in Produkten, Prozessen und Systemen – etwa durch Leichtbau, funktionale Oberflächen, neue Fertigungstechnologien oder nachhaltige Materiallösungen.
Ihre Relevanz liegt insbesondere an den Schnittstellen von
- Materialentwicklung und -herstellung
- industrieller Anwendung und Systemintegration
- digitalen Enablern wie Simulation, Sensorik oder KI
An diesen Schnittstellen entstehen zentrale Innovationshebel für Wettbewerbsfähigkeit und Transformation.
Warum Advanced Materials als Standort-Schwerpunktthema?
Die Steiermark verfügt im Bereich Materialien und Werkstoffe über hohe internationale Forschungs- und Anwendungsexzellenz sowie zahlreiche materialintensive Leit- und Industriebetriebe. Gleichzeitig sind die Kompetenzen bislang nur teilweise vernetzt und als Gesamtstandort zu wenig sichtbar.
Der Standortentwicklungsprozess setzt hier an:
- Bündelung fragmentierter Stärken
- Beschleunigung von Innovations- und Technologietransferprozessen
- Erhöhung nationaler und internationaler Anschlussfähigkeit
- klare Positionierung der Steiermark als Materialstandort
Advanced Materials sind zudem prioritäres Schlüsseltechnologiefeld der österreichischen Industriestrategie 2035 und als Kernkompetenz in der Wirtschaftsstrategie Steiermark 2030 verankert. Der Schwerpunkt ist damit an bestehende Standort , Innovations- und Förderstrategien angebunden.
Einbettung in die steirische Standortentwicklung
Das Schwerpunktthema Advanced Materials ist in der Standortpartnerschaft „Transformation der Mobilität“ verankert, in der die SFG die operative Umsetzung verantwortet. Inhaltlicher Fokus sind materialbezogene Fragestellungen entlang der Mobilitätswertschöpfung – mit Bezügen zu Industrie, Energie und nachhaltiger Transformation.
Der Prozess folgt dem erprobten Ansatz der SFG Standortentwicklung: strategisch gerahmt, kooperativ, iterativ und konsequent auf Umsetzbarkeit ausgerichtet.
Ziele des Schwerpunktthemas
Der Advanced Materials Prozess verfolgt folgende übergeordnete Ziele:
- Identifikation von Bedarfen sowie Stärke- und Chancenfeldern des steirischen Ökosystems
- systematische Vernetzung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und relevanten Akteuren
- Unterstützung des Technologietransfers in industrielle Anwendungen
- Aufbau einer schlagkräftigen Advanced Materials Community
- Erhöhung regionaler, nationaler und internationaler Sichtbarkeit
- Transparenz über nationale und europäische Förderungsinstrumente
Begleitend wird – wie beim Batterie-Schwerpunkt – ein strategischer Beirat eingerichtet, der den Prozess fachlich unterstützt und weiterentwickelt.
Sie wollen sich einbringen?
Der Standortentwicklungsprozess Advanced Materials wird schrittweise aufgebaut. Ziel ist es, relevante Akteure, Themen und Entwicklungen im Advanced Materials Umfeld zu vernetzen, sichtbar zu machen und strategische Anschlussfähigkeit zu schaffen.
Organisationen, die kooperieren möchten oder spannende inhaltliche Inputs haben, können an Veranstaltungen und Formaten Teilnehmen oder Kontakt mit dem Projektteam aufnehmen. Anregungen aus der Community fließen – wo sinnvoll – in die weitere Ausgestaltung des Prozesses ein.
Ansprechpartner für Kooperationen
Projektmanager Standortentwicklung & Standortmanagement
+43 316 7093 306Projektteam
Projektmanager Standortentwicklung & Standortmanagement
+43 316 7093 306
Projektmanager Standortentwicklung & Standortmanagement
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Projektmanagerin Standortentwicklung & Standortmanagement
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Projektmanager Standortentwicklung & Standortmanagement
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Projektmanagerin Standortentwicklung & Standortmanagement
+43 316 7093 336