Quickticket erhält Minerva Award 2026
Im Wiener Rathaus wurden am 17. März 2026 die Minerva Awards verliehen – eine der wichtigsten Auszeichnungen für weibliche Exzellenz in Wirtschaft und Gesellschaft im deutschsprachigen Raum.
Unter den Preisträgerinnen: Katharina Feiertag, Gründerin des steirischen Health-Tech-Startups Quickticket. Sie wurde in der Kategorie „Shooting Star“ ausgezeichnet und überzeugte die Jury mit ihrem innovativen Zugang zur Digitalisierung im Gesundheitsbereich.
Quickticket entwickelt Lösungen, die Abläufe im Gesundheitswesen effizienter gestalten und PatientInnen einen einfacheren Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglichen. Damit adressiert das Unternehmen zentrale Herausforderungen eines wachsenden Marktes und positioniert sich auch international.
Die SFG hat Quickticket auf diesem Weg begleitet. Im Rahmen der Programme Ideen!Reich und Welt!Markt wurde das Unternehmen sowohl in der Entwicklungsphase als auch bei der Internationalisierung unterstützt.
Die Auszeichnung zeigt, dass steirische Unternehmen auch in wettbewerbsintensiven Bereichen sichtbar werden. Quickticket ist ein Beispiel dafür, wie sich junge Unternehmen aus der Region in internationalen Märkten etablieren können.
Mit inzwischen knapp 1 Million eingesparter Stunden physischer Wartezeit verzeichnet Quickticket aktuell eine sehr starke Entwicklung.
Besonders dynamisch zeigt sich derzeit der Markt in der Schweiz. Dort besteht ein innovatives Versorgungsmodell mit Notfallpraxen an Klinikarealen sowie Walk-in-Notfallpraxen in stark frequentierten Lagen wie Bahnhöfen oder Innenstädten. Diese Einrichtungen verfügen häufig über erweiterte Öffnungszeiten und sind darauf ausgelegt, PatientInnen mit akuten Beschwerden rasch zu versorgen – insbesondere dann, wenn ein Besuch bei der eigenen Hausarztpraxis nicht möglich ist. Einrichtungen wie das Spital Muri, der City Notfall Bern und der Walk-in-lyss setzen bereits auf Quickticket.
Und auch in Österreich zeigt sich eine sehr erfreuliche Entwicklung im niedergelassenen Bereich. In Karlsdorf arbeiten beispielsweise bereits drei von vier HausärztInnen mit Quickticket. Auch in Regionen wie dem Murtal, die ähnliche Zahlen aufweisen, wird deutlich, dass sich die digitale Steuerung von AkutpatientInnen zunehmend etabliert.