Kursdatenbank
Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-3)
Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.
Verständnis von Entstehungshintergründen und Behandlungsfoki bei psychischen Erkrankungen
In der dritten Version wurde die OPD in allen Achsen unter Beibehaltung ihrer Grundstruktur weiterentwickelt. Die Beziehungsdiagnostik ist dimensionaler geworden. Konflikte und Konfliktthemen werden auf allen Strukturniveaus (Selbstwahrnehmung, Objektwahrnehmung, Selbstregulierung etc.) eingeschätzt. Die Struktur ist differenzierter operationalisiert und erfasst nun Strukturdefizite bei allen Diagnosegruppen noch besser, insbesondere auch bei Psychosen.
Es handelt sich um ein umfassendes diagnostisches Instrument, das in Praxis und Klinik ebenso wie in der Forschung ein umfassendes qualitatives und quantifizierbares Verständnis des:der Patient:in liefert, wie es sowohl in Psychotherapie, Klinischer Psychologie als auch Psychiatrie und psychotherapeutischer Medizin gewinnbringend genutzt werden kann.
WICHTIGES: Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Buchung eines Aufbaukurses muss zuvor ein Grundkurs bzw. Grundkurs und Aufbaukurs I besucht worden sein. Für den Erhalt des Zertifikats ist die Absolvierung aller drei Kurse notwendig. Für die Teilnahme ist die vorherige Lektüre des OPD-3 Manuals hilfreich. Die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.
Beethovenstraße 9
8010 Graz
Österreich