FFG-Förderungsbilanz 2025: Steiermark – ein dynamischer Innovationsstandort
Steirische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen warben 2025 insgesamt 24,4 Prozent aller FFG-Fördermittel ein, die in die österreichischen Bundesländer flossen. Mit 81,7 Millionen Euro kamen 47,1 Prozent der steirischen Fördermittel aus den Thematischen Programmen der FFG. Den größten Schwerpunkt bildete erneut der Bereich Energie und Umwelt mit 50,6 Millionen Euro. Dahinter folgten Produktion mit 33,7 Millionen Euro, Informations- und Kommunikationstechnologien mit 29,4 Millionen Euro sowie Mobilität mit 26,2 Millionen Euro. Auch in den Strukturprogrammen bleibt die Steiermark österreichweit führend: 26,8 Millionen Euro beziehungsweise 35 Prozent der bundesweit vergebenen Mittel flossen an steirische Akteurinnen und Akteure.
Starke Kofinanzierung
Eine zunehmend wichtige Rolle spielt die Förderkooperation von FFG und Land Steiermark. Im Bereich der Basisprogramme wurden 2025 insgesamt 23,8 Millionen Euro über kofinanzierte Förderungen vergeben – ein Plus von 89 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon stellte das Land Steiermark 5,6 Millionen Euro bereit.
Insgesamt erhielten steirische Unternehmen aus den Basisprogrammen knapp 62 Millionen Euro. Kleine und mittlere Unternehmen konnten dabei 28,1 Millionen Euro einwerben und lagen damit nahezu gleichauf mit den Großunternehmen.
Die Förderbilanz zeigt die breite Basis des steirischen Innovationssystems: Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen warben gemeinsam mehr als 43 Prozent der Fördermittel ein. Gleichzeitig sorgen KMU und Großunternehmen dafür, dass Forschungsergebnisse in neue Produkte, Verfahren und Geschäftsmodelle übersetzt werden.
Der vollständige Bericht bietet detaillierte Auswertungen zu Programmen, Themenfeldern und Organisationstypen in der Steiermark.