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16. Juli 2026

Smart Future Hospital: Innovation für die Versorgung von morgen

Mit dem Leitprojekt „Smart Future Hospital“ entwickeln Human.technology Styria, Silicon Alps Cluster, ACstyria und Styrian Food Hub gemeinsam mit Unterrnehmen, Gesundheitsorganisationen und Forschung einen international sichtbaren Demonstrator für die Gesundheitsversorgung von morgen.

Im Mittelpunkt steht ein intelligentes, digitales und verteiltes Versorgungssystem, das stationäre Expertise mit häuslicher, mobiler und regionaler Versorgung verbindet. Das Ziel besteht darin, ausgewählte Krankenhausleistungen sicher, digital unterstützt und patientenzentriert auch außerhalb klassischer Krankenhausstrukturen zu ermöglichen.

In diesem Zusammenhang spielen Kreativität und Design als strategische Übersetzungs- und Anwendungskompetenzen eine entscheidende Rolle: Sie helfen dabei, komplexe Technologien, Versorgungsprozesse und digitale Schnittstellen so zu entwickeln, dass sie für unterschiedliche Nutzergruppen verständlich, zugänglich und in der Praxis anwendbar sind.

Das Projekt greift zentrale Herausforderungen des Gesundheitssystems auf: eine alternde Bevölkerung, steigende chronische Erkrankungen, Fachkräftemangel, wachsende Kosten im stationären Bereich sowie Versorgungsengpässe im ländlichen Raum. Gleichzeitig eröffnen Technologien wie Telemedizin, Sensorik, KI-basiertes Monitoring, Point-of-Care-Diagnostik, mobile Versorgungseinheiten und interoperable Datenräume neue Möglichkeiten für eine resiliente, effiziente und präventiv ausgerichtete Gesundheitsversorgung.

Der geplante Demonstrator für ein „Distributed Smart Hospital“ soll mehrere Bereiche miteinander verbinden: Hospital@Home-Modelle, mobile Diagnostik und Versorgung, Predictive Care, digitale Patient Journeys sowie Prävention, Ernährung und Recovery. Damit entsteht ein Ansatz, der Patienten entlang der gesamten Versorgungskette begleitet – von der Früherkennung über die Akutversorgung bis zur Nachsorge im häuslichen Umfeld.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Gesucht werden Unternehmen und Organisationen, die über Kompetenzen in den Bereichen MedTech, Diagnostik, Sensorik, Mikroelektronik, Software, künstliche Intelligenz, Datenanalyse, Telemedizin, Konnektivität, Cybersicherheit, mobile Plattformen, Logistik, Pflege, Homecare, Ernährung, Prävention und Forschung verfügen. Ebenfalls gesucht sind Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Darüber hinaus sind insbesondere auch Kompetenzen aus der Kreativwirtschaft gefragt, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung nutzerzentrierter, innovativer und bedarfsgerechter Gesundheitslösungen leisten. Hierzu zählen Themen wie Service Design und Patient Experience mit Fokus auf Human-Centered Design, Usability und digitale Gesundheitsanwendungen sowie Ansätze aus den Bereichen Architektur, Raum- und Mobilitätsdesign.

Partner können sich unter anderem mit Technologien, Produkten, Pilotanwendungen, Test- und Anwendungsumgebungen, klinischer oder versorgungsrelevanter Expertise, Forschungs- und Entwicklungsleistungen, Daten- und Plattformlösungen sowie Evaluierungs- und Skalierungskonzepten einbringen.

Aktuell befindet sich das Projekt in der Phase der Konsortialbildung und Konkretisierung der Projektinhalte. Interessierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen sind eingeladen, sich mit möglichen Beiträgen, Kompetenzen, Use Cases oder Ideen für Pilotprojekte einzubringen.

Interesse an einer Mitwirkung?

Fragen zum Projekt:
Michael Pichler, Human.technology Styria
E-Mail: michael.pichler@human.technology.at

Einreichungen bzw. Interessensbekundungen:
Barbara Nußmüller, Steirische Wirtschaftsförderung SFG
E-Mail: barbara.nussmueller@sfg.at