Ein Jahr Batterie-Standortentwicklung: Von der Vernetzung zur internationalen Sichtbarkeit
Vor rund einem Jahr startete die SFG gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Clusterorganisationen einen strukturierten Standortentwicklungsprozess zum Thema Batterie. Ziel war es, die vorhandenen Kompetenzen besser zu vernetzen, Zukunftschancen zu identifizieren und neue Projekte anzustoßen.
Mittlerweile zeigt sich: Das Thema gewinnt zunehmend an Dynamik.
Ein wichtiger Meilenstein war die Veröffentlichung des neuen Batterie Papers, das erstmals die besonderen Stärken des Standorts systematisch zusammenfasst. Im Fokus stehen dabei jene Bereiche, in denen die Steiermark bereits heute international wettbewerbsfähig ist, von Maschinen- und Anlagenbau über Batterie-Management-Systeme und Leistungselektronik bis hin zu Recycling, Testing und digitalen Lösungen. Das Paper steht ab sofort auf der Batterie-Webseite der SFG zur Verfügung.
Auch die Veranstaltungsreihe „Battery Insights“ entwickelt sich erfolgreich weiter. Bei der jüngsten Ausgabe bei ACCUPOWER standen Natrium-Ionen-Batterien und neue Perspektiven für einen resilienten Batteriestandort im Mittelpunkt. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Interessierte nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Bereits am 2. Juli folgt die nächste Ausgabe der Reihe: Gemeinsam mit der TU Graz, Battery4Life, Silicon Austria Labs und Virtual Vehicle lädt die SFG zu „Battery Insights @ Inffeldgasse“ ein. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in eines der bedeutendsten Batterie- und Forschungsökosysteme Österreichs und zeigt, welche Kompetenzen auf engem Raum in Graz gebündelt sind.
Parallel dazu gewinnt die internationale Positionierung des Standorts zunehmend an Bedeutung. Die Steiermark wird sich in den kommenden Monaten auf mehreren europäischen Plattformen präsentieren: bei der Battery Show Europe in Stuttgart, auf Einladung der Battery European Partnership Association (BEPA) in Brüssel, bei einer Delegationsreise nach Flandern im Oktober sowie bei den Battery Innovation Days im November in Stockholm.
Diese Aktivitäten verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Sichtbarkeit der steirischen Kompetenzen im europäischen Batterie-Ökosystem zu erhöhen, internationale Kooperationen anzustoßen und neue Chancen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und den Standort insgesamt zu schaffen.
Der Standortentwicklungsprozess Batterie zeigt damit bereits nach kurzer Zeit Wirkung. Die nächsten Monate stehen ganz im Zeichen der weiteren Vernetzung, der Entwicklung neuer Projekte und der stärkeren internationalen Verankerung der Steiermark als innovationsstarke Batterieregion.