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Katharina Deutsch
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12. März 2026

Die Zukunft der steirischen Kreativwirtschaft

Die Agenden der steirischen Kreativwirtschaft werden nach dem Aus der Netzwerkgesellschaft Creative Industries Styria neu aufgestellt. Fest steht: Kreativität bleibt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor am Standort Steiermark und soll noch stärker in die Unternehmen hineinwirken.

Die Zahlen zur steirischen Kreativwirtschaft können sich sehen lassen: Laut Österreichischem Kreativwirtschaftsbericht aus dem Jahr 2026 erwirtschaften rund 9.200 Unternehmen mit etwa 21.700 Beschäftigten jährlich einen Gesamtumsatz von 2,6 Milliarden Euro. Es geht also um einen wirklichen Wirtschaftsfaktor, der auch in Zukunft ein strategisches Asset der Standortpolitik darstellen wird. Die Kreativwirtschaft wird als Querschnittsmaterie erhalten bleiben und in alle Branchen hineinstrahlen, um die steirische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Dabei soll der Fokus noch stärker auf wirtschaftlich relevante Bereiche gelegt werden. Kreativität und Design wird als identitätsstiftendes Differenzierungsmerkmal, als strategisches Werkzeug zur Stärkung von Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Resilienz verstanden.

Kreativagenden in der SFG

Die SFG hat den Lead in der strukturellen Weiterentwicklung des Kreativstandorts Steiermark übernommen. Das ermöglicht neue Zugänge und Rahmenbedingungen, vor allem durch die noch engere Verzahnung der einzelnen Netzwerk- und Clusterorganisationen. Diese strategische Neuausrichtung und Weiterentwicklung wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Graz und der Wirtschaftskammer Steiermark erfolgen, die beide Miteigentümer der Creative Industries Styria waren. In einem ersten Schritt werden nun die Erwartungen der Branche erhoben, und zwar anhand von gezielten ExpertInneninterviews sowie einer breit angelegten Umfrage. „Die SFG kann einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung für den Wert der Kreativwirtschaft leisten“, so SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig.

2026 als Übergangsjahr mit fokussiertem Programm

Das aktuelle Jahr sieht man in der SFG als Übergangsjahr mit einem fokussierten Programm. Geplant sind die bewährten „Österreichischen Designgespräche“ am 25. und 26. Juni auf Schloss Hollenegg, die Best-Practice-Beispiele für erfolgreiche Kooperationen zwischen klassischer Wirtschaft und Kreativwirtschaft präsentieren. Auch die Ausarbeitung eines Förderungsprogramms sowie weitere kleinere Formate bis hin zum Zukunftstag am 18. November stehen auf der To-do-Liste. Parallel dazu wird an der strategischen Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Themas gearbeitet. Dass die Weiterführung des Themas Kreativwirtschaft von Interesse ist, zeigen die 120 TeilnehmerInnen der Informationsveranstaltung am 11. März in der Helmut-List-Halle, die sich aus erster Hand über die Pläne der SFG in puncto Creative Industries informiert haben.

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