Fokusthema Batterietechnologie

Die Steiermark zählt zu den zentralen Innovationsregionen Europas im Bereich Mobilität und Energiespeicherung. Batterietechnologie ist dabei ein strategisches Zukunftsfeld – für die Energiewende, die Elektromobilität und moderne Energiesysteme.

Batterietechnologie Made in Styria: Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft

  • Die weltweite Batterienachfrage wächst bis 2030 stark weiter – vor allem durch Elektromobilität und stationäre Energiespeicher.
  • Die Steiermark setzt gezielt auf spezialisierte Segmente wie Maschinen- und Anlagenbau, Battery-Management-Systeme, Elektronik, Software, Recycling und Testinfrastruktur.
  • Im Pilotprozess Batterie wurden Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke entlang der Wertschöpfungskette zusammengeführt und in konkrete Aktivitäten übersetzt.
70+
eingebundene Unternehmen und Forschungseinrichtungen
3.000
Beschäftigte im analysierten Feld
21
eingereichte Projekte
600+
Teilnehmende vor Ort bei den BID 2025

Markt und Perspektive

Warum Batterietechnologie jetzt?

Batterietechnologie ist ein zentrales Zukunftsfeld für Dekarbonisierung, Mobilität und Energiesysteme. Genau darin liegt auch die Relevanz für die Steiermark: nicht als Zellproduktionszentrum, sondern als spezialisierter Technologie- und Umsetzungspartner.

Globale Marktentwicklung

Der Markt für Lithium-Ionen-Batterien wächst bis 2030 auf rund 4.500 GWh. Besonders dynamisch entwickeln sich batterieelektrische Fahrzeuge und stationäre Energiespeicher.

Internationale Dynamik

China dominiert derzeit große Teile der Wertschöpfungskette. Gleichzeitig steigen in Europa die Anstrengungen zum Aufbau eigener Kapazitäten und Kompetenzen.

Für die Steiermark eröffnet das Chancen in jenen Feldern, in denen bereits heute starke industrielle und wissenschaftliche Kompetenzen vorhanden sind.

Stärken der Steiermark

Batterietechnologie Made in Styria

Die Stärke der Steiermark liegt in der Kombination aus Industrie, Forschung und anwendungsnaher Entwicklung. Besonders relevant sind Systemintegration, Elektronik, Software, Produktionstechnologie, Recycling und Testinfrastruktur.

Maschinen- und Anlagenbau
Starke industrielle Basis für Zell-, Modul- und Produktionsprozesse.
BMS, Elektronik und Software
Ein zentrales Differenzierungsfeld mit hoher Innovations- und Exportrelevanz.
Recycling und Second-Life
Wachsende Bedeutung für europäische Kreislaufwirtschaft und Versorgungssicherheit.
Testinfrastruktur
Wichtiger Baustein für Entwicklung, Qualitätssicherung und Skalierung.

Marktpotenzial und Chancen

Chancen in spezialisierten Segmenten

Die Batterieindustrie ist ein zentraler Baustein zukünftiger Energiesysteme. Gerade deshalb ist ein klarer Fokus auf jene Felder wichtig, in denen die Steiermark heute schon besondere Stärken besitzt.

Strategische Chancenfelder
Maschinen- und Anlagenbau, Battery-Management-Systeme, Elektronik, Software, Materialforschung, Recycling und Testinfrastruktur.
Technologische Trends
LFP gewinnt Marktanteile, Sodium-Ionen entwickeln sich als Alternative in bestimmten Anwendungen, Recycling und Second-Life werden zunehmend wichtiger.
Regulatorische Impulse
Neue europäische Vorgaben rund um Nachhaltigkeit, Transparenz und Batteriepass erhöhen den Innovationsdruck und schaffen zugleich neue Marktchancen.

Was die Steiermark besonders interessant macht

Die regionale Stärke liegt in der Verbindung aus industrieller Umsetzung, Forschungskompetenz und anwendungsnaher Entwicklung. Das schafft gute Voraussetzungen für Projekte mit hoher Relevanz für Automotive, stationäre Speicher sowie weitere spezialisierte Anwendungen.

Gleichzeitig zeigt sich auch die Herausforderung: Wenn Zellproduktion international abwandert, entstehen Risiken für Nachfrage, Forschung und Anschlussprojekte. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Spezialisierungen konsequent weiterzuentwickeln.

Pilotprozess Batterie

Von der Vernetzung zur Umsetzung

Der Prozess bleibt bewusst im Hintergrund, ist aber als Ermöglichungsstruktur wichtig: Akteurinnen und Akteure werden vernetzt, Themen geschärft und konkrete Kooperationen angestoßen.

Vernetzen
Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Startups und Netzwerke entlang der Wertschöpfungskette zusammenbringen.
Schwerpunkte schärfen
Relevante Themenfelder identifizieren, Kompetenzen sichtbar machen und Handlungsfelder ableiten.
Umsetzen
Workshops, Calls, Sichtbarkeit und internationale Formate in konkrete Aktivitäten und Projekte übersetzen.

Interesse an Kooperation?

Portrait Michael Liebminger
Michael Liebminger E-Mail +43 316 7093 333

Starke Stimmen für den Standortentwicklungsprozess

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Portrait Horst Bischof
Rektor TU Graz
Horst Bischof
"Der Standortentwicklungsprozess bringt die verschiedenen Akteure der Steiermark zusammen, lässt neue Ideen und Innovationen entstehen woraus sich neue Geschäftsfelder entwickeln. Ziel muss es sein, mit den neuen Innovationen am Standort europäisch sichtbar zu sein."
Prokurist SFG
Gerd Holzschlag
„Der Batterie-Prozess ist für uns mehr als ein Projekt – er ist ein Lernfeld, wie wir Standortentwicklung künftig verstehen: strategisch, vernetzt mit den Leitbetrieben, den Universitäten und Partnerorganisationen und auf Wirkung ausgerichtet.“
Portrait Georg Knill
Geschäftsführer Knill Gruppe
Georg Knill
Der themenbezogene Standortentwicklungsprozess der Steiermark im Bereich Batterie gibt wieder Perspektiven, gibt Chancen, gibt Zukunft. Wir beschäftigen uns schon seit vielen Jahren mit dem Thema Batterie und freuen uns bei diesem Prozesses mitwirken zu können, um gemeinsam steirische Technologien international zu vermarkten.
Portrait Georg List
Vice President AVL List
Georg List
"Der Prozess zur Standortentwicklung kann nur gemeinsam funktionieren. Es braucht die verschiedensten Stakeholder wie Wissenschaft, Industrie und Politik, die zusammenarbeiten. Das können wir auch sehr gut in der Steiermark. Wir müssen auf unseren Stärken aufbauen und uns auf Themen fokussieren, die wir auf der ganzen Welt sichtbar machen können."
Geschäftsführer SFG
Christoph Ludwig
„Die SFG versteht sich als Treiberin der Standortentwicklung. Wir bündeln Kräfte, schaffen strategische Allianzen und sorgen dafür, dass aus einzelnen Initiativen ein gemeinsamer, international sichtbarer Standortvorteil entsteht.“
Portrait Karin Tausz
Geschäftsführerin FFG
Karin Tausz
"Die Steiermark hat sehr viele Kompetenzen insbesondere im Bereich Automotive und damit auch im Bereich Batterietechnologien. Mit dem Standortentwicklungsprozess können wir erkennen, wo das Potenzial liegt, was am Markt gebraucht wird und was die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen einbringen können."
Portrait Michael Liebminger
Michael Liebminger

Projektmanager Standortentwicklung & Standortmanagement

+43 316 7093 333
Portrait Daniel Krautzer
Daniel Krautzer

Projektmanager Standortentwicklung & Standortmanagement

+43 316 7093 306
Portrait Magdalena Stabler
Magdalena Stabler

Projektmanagerin Standortentwicklung & Standortmanagement

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