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23. August 2018

Offizieller Startschuss für Forschungszentrum Silicon Austria Labs

©BMVIT
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Am Rande der Technologiegespräche beim Forum Alpbach wurde heute der Startschuss für das „Silicon Austria Labs“ (SAL) Forschungszentrum für Mikroelektronik gegeben. Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl unterzeichnete gemeinsam mit Infrastrukturminister Norbert Hofer, der Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl, der stellvertretenden Obfrau des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) Sabine Herlitschka sowie FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner die Gesellschafts- und Rahmenverträge.

„Ich freue mich, dass es nach monatelangen harten Verhandlungen gelungen ist, mit dem Bund, unseren Partnerbundesländern Kärnten und Oberösterreich sowie der Industrie eine Einigung über die Finanzierung und Organisation von Silicon Austria Labs zu erzielen. Der heutige Tag ist ein Meilenstein für den Forschungsstandort Steiermark. Mit dem Forschungszentrum, das sein Headquarter in Graz haben wird, setzen wir das fort, wofür die Steiermark steht: Innovation und Kooperation. Wir können die Mikroelektronik, die bereits jetzt ein steirisches Stärkefeld mit innovativen Leitbetrieben ist, weiter ausbauen und international sichtbar machen. Darüber hinaus  forcieren wir die Zusammenarbeit über Bundesländergrenzen hinweg. Es ist das Gebot der Stunde, dass die Länder ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam erfolgreich zu sein“, zeigt sich Landesrätin Eibinger-Miedl zufrieden und dankte allen Partnern sowie den Verhandlungsteams.

 

Die Mikroelektronik ist die Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Rund 80 Prozent der österreichweiten Wertschöpfung in diesem Bereich werden in der Steiermark und Kärnten erwirtschaftet.

SAL wird im Endausbau das drittgrößte Forschungszentrum Österreichs, 280 Millionen werden in den nächsten fünf Jahren investiert. 140 Millionen steuern der Bund und die drei Bundesländer Steiermark, Kärnten und Oberösterreich bei, 140 Millionen kommen von der Industrie. Der Anteil der Steiermark beträgt 28,75 Millionen Euro. Neben dem Headquarter, das an der TU Graz angesiedelt wird, wird auch an den Standorten Villach und Linz an der Weiterentwicklung der Mikroelektronik geforscht. In der Steiermark werden durch SAL rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

 



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