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14. Mai 2013

Kleine Chips mit großer Wirkung

Zu Gast bei TAGnology in Voitsberg
Unser Land ist ein echter Hotspot, wenn es um RFID geht. Ganz besonders „hot“ ist diese Technologie in der TAGnology RFID GmbH in Voitsberg. Das Unternehmen war jüngst Gastgeber beim Netzwerktreffen „RFID-Hotspot“ der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG
Die TAGnology RFID GmbH in Voitsberg feierte mit dieser Veranstaltung, Wirtschaftslandesrat Christian Buchman sowie etwa einhundert Gästen und Mitarbeitern ihren zehnten Geburtstag.
Die TAGnology RFID GmbH in Voitsberg feierte mit dieser Veranstaltung, Wirtschaftslandesrat Christian Buchman sowie etwa einhundert Gästen und Mitarbeitern ihren zehnten Geburtstag. 

TAGnology RFID GmbH
Grazer Vorstadt 142
8570 Voitsberg
Tel: +43 (0) 3142/28 928
Email:austria@tagnology.com

http://www.tagnology.com

Radio-Frequency Identification, also die Identifizierung von Personen oder Dingen mittels elektromagnetischer Wellen hat in der Steiermark eine lange Tradition. Etwa die Hälfte aller weltweit hergestellten RFID-Chips hat ihren Ursprung in der Steiermark. Nicht nur das: „Die gesamte Wertschöpfung von der Entwicklung bis zur Produktion bleibt im Land und ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor“, unterstrich Wirtschaftslandesrat Mag. Christian Buchmann die Wichtigkeit dieser Technologie beim Netzwerktreffen „RFID-Hotspot“ der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Der Ort dieser Veranstaltung war gut gewählt: Die TAGnology RFID GmbH in Voitsberg feierte mit dieser Veranstaltung und etwa einhundert Gästen und Mitarbeitern ihren zehnten Geburtstag. Zusammen mit dem Wirtschaftslandesrat konnten sie sich anhand von Praxisbeispielen und in einem Schauraum mit vollautomatisierter Lagerlogistik vor Ort von der Effizienz dieser hilfreichen Technologie, die heute Teil unseres Alltags ist, überzeugen.

Ob in Zutritts- und Personalverwaltungssystemen am Arbeitsplatz, in Liftkartenlesegeräten beim Schifahren, bei Zutrittskontrollen von Veranstaltungen oder in der Lagerlogistik – überall spielen die Chips, auf denen Informationen gespeichert sind, die spezielle Lesegeräte dann verarbeiten, eine große Rolle. Die TAGnology RFID GmbH geht aber noch einen Schritt weiter, wie CEO Markus Schriebl erklärte: „Wir verstehen uns als Gesamtlösungsanbieter im Autoidentifizierungsbereich, bei RFID und bei NFC, also der Near Field Communication, dem kontaktlosen Datenaustausch über kurze Strecken, der vor allem im Smartphonebereich, etwa für Bezahlsysteme, eingesetzt wird.“

Die komplexe Technologie dient nur einem Zweck: Der Lösung von Kundenproblemen. „Unsere Stärke liegt im Erkennen der richtigen Technik, um Abläufe effizienter, sicherer und kostengünstiger zu gestalten“, so Schriebl weiter. Es geht also nicht um die Technologie an sich, sondern um den wirkungsvollen Einsatz der gesamten zur Verfügung stehenden Palette – egal ob Barcode, RFID, NFC oder Sonstiges, zur Lösung einer bestimmten, vom Kunden gestellten Aufgabe. Und diese kann extrem vielfältig sein. Von der vollautomatischen Verwaltung und Kontrolle von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an bestimmten Geräten - etwa Klimaanlagen, über die komplette Logistik der Medikamentenversorgung eines ganzen Landes, über Zentraldepots und Zwischenlager bis hin zu den einzelnen Apotheken, mit Planung der gesamten Transportlogistik inklusive Überwachung der in diesem Bereich extrem wichtigen Kühlkette und Leergutverwaltung bis hin zur Sicherung von wertvollen Exponaten im Museumsbereich oder der ID-Verwaltung in der Viehzucht ist alles möglich – und wurde von TAGnology auch schon gemacht.

In diesen zehn Jahren hat TAGnology, das als Zwei Mann-Unternehmen im Telepark Bärnbach angefangen hat, eine fast atemberaubende Entwicklung durchgemacht: Fast fünfzig Mitarbeiter sind heute an vier Standorten – Voitsberg, Karlsruhe (D), Čakovec (HR) und Dubai (VAE) beschäftigt. Nicht nur am Anfang konnte man auf einen starken Partner bauen, wie Markus Schriebl betont: „Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG hat uns immer sehr geholfen. Erstens direkt mit Förderungen, aber auch dadurch, dass sie unsere Kunden mit ihren Programmen unterstützt – was natürlich indirekt auch uns zugute kommt.“

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