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Beschneiung – Plan B für Frau Holle

Foto: (c) ERSO-HESU
Foto: (c) ERSO-HESU 

  • Der Name ERSO steht für „Energy-Receive-Solution“ und ist eine Gründung von Erich Kerecz. Das Unternehmen erforscht und entwickelt Technologien im Bereich der Elektrosmog-Entstörung und Wasser-Aktivierung sowie Raumharmonisierung.
  • SNOW-TECH wird bereits in verschiedenen Schigebieten in Österreich, Südtirol, Italien (u.a. Schiflugschanze Kulm) und bei der Kunsteisproduktion in Eishallen eingesetzt.
  • Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG unterstützt ERSO mit dem Förderungsprogramm Ideen!Reich für innovative heimische Unternehmen bei der wissenschaftlichen Forschung für die Weiterentwicklung des Systems.
  • Gründungsjahr: 2009
  • Mitarbeiteranzahl: 3
  • ERSO Technology GmbH, Badstraße 23, A-8430 Tillmitsch
  • Web: http://www.erso-austria.com/
  • www.erso-beschneiung.com
 

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Ein südsteirischer Unternehmer gibt der künstlichen Schneeflocke ihre natürliche Struktur und revolutioniert damit die Beschneiung in Schigebieten.

Jeder, der sich eine Schneeflocke einmal genauer angeschaut hat, weiß es: dieses winzige Stück Natur ist ein filigranes Wunderwerk. Aber eines mit System. Die Kanten einer natürlichen Schneeflocke bilden ein Sechseck. Wie Bienenwaben passen sie perfekt ineinander und bilden so eine kompakte Schneeauflage. Ganz anders herkömmlicher Kunstschnee. Hier wird mit hohem Druck Wasser und Luft durch die Schneekanone geschossen. Und weil diese auch noch elektrisch betrieben wird, ist das Wasser Elektrosmog ausgesetzt. Das Ergebnis sind winzige Eiskügelchen, die alle unterschiedlich geformt sind und einen chaotischen Haufen mit vielen Lufteinschlüssen bilden, der bei Weitem nicht so dicht ist wie eine natürliche Schneedecke. Die Folge: Kunstschnee braucht tiefere Temperaturen, versulzt und schmilzt schneller als natürlicher Schnee.

Natürlicher Kunstschnee

Genau hier setzt ERSO an. Das südsteirische Unternehmen bietet mit der ERSO-HESU SNOW-TECH den Pistenbetreibern eine Lösung, die bei bestehenden Beschneiungsanlagen ganz leicht innerhalb weniger Stunden nachgerüstet werden kann. Dabei wird an allen drei Komponenten angesetzt. Ein Gerät entstört den Elektrosmog, eines aktiviert das Wasser, ein drittes die Druckluft. So wird das Wasser quasi in seinen Ursprungszustand zurückversetzt. Das Ergebnis ist Kunstschnee, der die gleiche Struktur und damit die gleichen Eigenschaften hat wie natürlicher Schnee. Er hält länger und benötigt nicht so tiefe Temperaturen. Damit können die Schigebiete früher mit dem Beschneien beginnen und die Schneekanonen auch länger laufen lassen und so die Schisaison verlängern. In Summe kann aufgrund der längeren Haltbarkeit und späteren Versulzung des Schnees über eine gesamte Saison bis zu einem Drittel des eingesetzten Wassers und Stroms gespart werden, und der Schnee ist wie vom Himmel gefallen. Nur für den Fall, dass Frau Holle einmal auslässt.




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