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Die Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark

Seit nunmehr beinahe vier Jahren erfolgt die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Wirtschaftsressorts des Landes Steiermark entlang der Wirtschaftsstrategie "Innovation serienmäßig", die am 19. September 2006 auch einstimmig vom Landtag angenommen worden war. Konsequent wurden seitdem alle Förderungsmaßnahmen am Ziel ausgerichtet, die Steiermark zur „Meisterin der am Markt umgesetzten Innovationen" zu machen.

Bis zum 3. Quartal des Jahres 2008 war dieser Weg von stetigem wirtschaftlichen Wachstum gekennzeichnet, mit 474.666 Beschäftigten im Juni 2008 konnte die Steiermark nicht nur Beschäftigungshöchststand vermelden, sondern mit 2,8% auch den höchsten Beschäftigungszuwachs aller Bundesländer verzeichnen.

Von den ab dem 4. Quartal 2008 folgenden wirtschaftlichen Turbulenzen wurde auch die Steiermark erfasst. Da die Wirtschaftsstrategie ein Living Paper ist, wurden die Förderungsmaßnahmen des Ressorts umgehend an die neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst.
"An der Ausrichtung der Strategie 'Innovation serienmäßig' wurde aber festgehalten, da ich der Meinung bin, dass Innovation der natürliche Feind der Krise ist", sagt Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. Die steirischen Unternehmen wurden und werden durch die Förderungen, aber auch Instrumentarien wie Haftungen und Garantien ermuntert, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln sowie neue Märkte zu erobern.

Dass die Innovationsbestrebungen des Wirtschaftsressorts auch erfolgreich waren, zeigt die Forschungs- und Entwicklungsquote für 2007: die Steiermark hat mit einer regionalen F&E-Quote von 4,3% nicht nur die Lissabonziele (3%) längst erfüllt, sondern sich damit zu einer europäischen Spitzenregion entwickelt. Einen wesentlichen Anteil an dieser F&E-Quote tragen die Kompetenzzentren, die vom Wirtschaftsressort seit 2006 mit 100 Millionen Euro unterstützt werden. In Kompetenzzentren arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft an den Produkten von morgen, die Steiermark verfügt seit Oktober 2009 mit 21 über die meisten dieser Zentren in ganz Österreich. Drei von fünf der größten Zentren sind in der Steiermark angesiedelt.

Die Strategie sieht eine Entwicklung des Standortes Steiermark entlang von Stärkefeldern vor, zu denen unter anderem Automotive, Werkstoffe, Umwelttechnologie, Humantechnologie, Lebensmitteltechnologie oder Kreativwirtschaft gehören. Stärkefelder wie die Umwelt- oder die Humantechnologie haben sich als weitegehend krisenresistent erwiesen. Dieser Weg, die Steiermark über den automotiven Bereich hinaus zu entwickeln und so viel breiter als bisher aufzustellen, wird konsequent weiter zu verfolgen sein.

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