FFG: Forschung fördern. Wachstum stärken.
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Wie das Österreichische Innovationssystem auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein kann, diskutierten Spitzenforscher, Top-Manager und Entscheidungsträger beim diesjährigen FFG FORUM, das vergangene Woche in Wien stattfand.
Forschung, Entwicklung und Innovation zählen zu den wichtigsten Einflussfaktoren für Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und damit auch für Arbeitsplätze und Wohlstand. Zugleich sollen Forschung, Entwicklung und Innovation dazu beitragen, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu lösen: eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik, leistungsfähige und gleichzeitig Ressourcen schonende Verkehrssysteme, aber auch Fragen der Gesundheit, des selbstbestimmten Alterns und der Informationsgesellschaft.
Beim FFG FORUM setzten sich rund 600 Besucher mit über 40 hochrangigen Vortragenden und Diskussionsteilnehmern über Strategien und konkrete Maßnahmen auseinander, wie Österreich das Ziel, zu den europäischen Innovationsführern aufzuschließen, erreichen kann. Die einhellige Meinung: Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist die Frage nach dem besten Einsatz der Mittel, also nach geeigneten Strukturen und Förderungen mit größtmöglicher Hebelwirkung, besonders wichtig.
Infrastrukturministerin Doris Bures und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner betonten die Bedeutung guter Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Wirtschaft als zentrale Standortfaktoren. Und sie verwiesen auf die Erfolge der letzten Jahre: In kaum einem anderen Land sind die Forschungsausgaben in den letzten zehn Jahren so stark gestiegen wie in Österreich.
Politik, Wissenschaft und Wirtschaft legten beim FFG FORUM ein klares Bekenntnis zum Forschungsstandort Österreich ab. So müssten Rahmenbedingungen weiter optimiert und effektive Anreize gesetzt werden. Das Zauberwort lautet „Hebelwirkung“: Mit gezielten Förderungen wird das Forschungsrisiko verringert, die Finanzierung von Projekten erleichtert und Innovationen können rascher in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden. Studien zeigen, dass das eine unverzichtbare Unterstützung für innovative Unternehmen darstellt: Ein Großteil der Projekte könnte ohne Förderung nicht oder nur in einem eingeschränkten Ausmaß durchgeführt werden.
Als zentralen Erfolgsfaktor im Innovationsprozess sahen viele Diskussionsteilnehmer des FFG FORUMs die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. In Österreich mangle es vielfach nicht an der Qualität der Forschung, sondern an der Umsetzung in wirtschaftliche Erfolge, so der Tenor. Verstärkte Anstrengungen im Rahmen von Kooperationsprojekten, Exzellenzentren und Maßnahmen für Unternehmensgründung und Technologietransfer seien zentral.










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