IT-starke Steiermark: Die Sieger des ebiz egovernment award 2010
Mit steirischer Routenplanung zum Bundessieg
Zum nunmehr sechstenmal wurde der Wirtschaftspreis „ebiz egovernment award“ vergeben. Vor 250 Gästen in Wien kürten Christian Rupp, Plattform Digitales Österreich und Barbara Novak, Stadt Wien, vielversprechende und nutzbringende Services und Plattformen mit IT-Bezug. Großer Preisträger für das Jahr 2010 ist ein gemeinsames Pilotprojekt der TU Graz, Solvion, Graz AG und Stadt Graz. „Route4you“ ist das erste webbasierte System zur Routenplanung speziell für Personen mit besonderen Bedürfnissen und „beinhaltet Funktionen, die Einzug in viele Services und Produkte aus der Wirtschaft halten sollten“, so die Award-Jury einhellig. Nutzer können nicht nur selbst Hinweise auf Barrieren im Alltag und Daten optimaler Wegstrecken einbringen. Auch Profile mit bevorzugten Wegen sind speicherbar – eine praktische Funktionalität für Dauernutzer des Routenplaners.
Zum Finale des Bundespreises waren die Preisträger des „ebiz egovernment award“ aus allen Bundesländern geladen. Barbara Novak, IKT-Sprecherin Stadt Wien, betonte die Wichtigkeit der IT-Industrie für den Standort Österreich und seine Innovationskraft. Die im Rahmen des Awards vorgestellten Projekte würden diese Fähigkeit, Neues und Nützliches für die Wirtschaft und die Gesellschaft zu schaffen, eindrucksvoll beweisen. Dies bekräftigte auch Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt, „Wir ziehen Wirtschaftspreise wie den ebiz egovernment award auch für Einreichungen für internationale Wettbewerbe heran, um mit heimischen, innovativen Projekten auf europäischer Ebene zu punkten. Es ist schön zu sehen, welchen Vorsprung Österreich hier hat.“
Sonderpreis "Green Award" geht ebenfalls in die grüne Mark
Der Sonderpreis „Green Award“ ging nach Wien auch auf Bundesebene an A1 Telekom Austria für das richtungsweisende Projekt „Stromtankstellen“. Das Unternehmen unterstützt E-Mobility tatkräftig und hat dazu einen Piloten in ganz Österreich als Teil umfassender Umweltaktivitäten des Unternehmens gestartet. Zweiter Preisträger dieser Kategorie wurde das Projekt „Grazer Solardachkataster“. Er zeigt auf Knopfdruck das Potenzial der insgesamt 14 Mio.Quadratmeter Dachfläche in Graz, die zu einem großen Teil auch lohnende Solarflächen bieten. Das Grazer Stadtvermessungsamt hat in Zusammenarbeit mit dem städtischen Umweltamt das bereits mehrfach preisgekrönte Geoinformationssystem kreiert.
Mehr Informationen auf http://award.report.at/.










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