Digitaldialog: Smart and Connected – Internet of Things
Smart and Connected: Internet of Things – Anwendungen für Logistik, Transport und e-Mobilität – diesem Thema widmete sich der fünfte Digitaldialog am 29. November im IBC-International Business Center, Unterpremstätten bei Graz.
„Durch das Internet of Things werden physische Objekte der realen mit der virtuellen Welt verknüpft. Dinge, die wir verschicken, werden somit identifizierbar“, erklärte DI Gerhard Greiner, GF Infonova GmbH, einleitend das Internet of Things in dem alles „smart and connected“ wird.
Über den Transport und die Nachvollziehbarkeit von Gütern im Internet sprach Dr. Andreas Opelt, Infonova, in seinem Vortrag über „LogEC – Berechnung der Co2 Emissionen für Logistik“. LogEC – Logistics Emissions Calculator bildet Transportströme real ab und erfasst die Emissionen der Transport-, Lager- sowie Umschlagsprozesse. „Nachhaltigkeitsberichte werden in der Logisitk immer wichtiger, der ökologische Fußabdruck gewinnt an Bedeutung. Mit dem Produkt LogEC ist es sehr einfach einzelne Transportabschnitte zu analysieren, Emissionen direkt zu kompensieren und Reports individuell zu konfigurieren“, so Opelt zum Tool das Emissionen pro Paket nachvollziehbar macht.
Wie die Post vom Internet der Dinge profitiert erklärte Thomas Bissels, Österreichische Post AG. „Mit den geänderten Kundenanforderungen werden vermehrt innovative Techniken eingesetzt um den Qualitätsstandard der Post zu gewährleisten“, so Bissels. Das E-Service Angebot der Post ermöglicht Kunden beispielsweise Paketmarken online zu zahlen und bei jeder Poststelle aufzugeben.
Wie die Verkehrssicherheit und Energieeffizienz optimiert werden kann erklärte Univ. Doz. Dr. Daniel Watzenig, Kompetenzzentrum – das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH, in seinem Vortrag über „die Vernetzung von Fahrzeug und Fahrzeugumfeld: Intelligentes Energiemanagement und vorausschauende Sicherheitsmaßnahmen”. „Interaktionen zwischen Fahrzeug und Fahrer sowie Fahrzeug und Umwelt sollen zum einen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wie auch die Energieeffizienz erhöhen. Ziel ist durch vorausschauendes Fahren CO2 Emissionen zu reduzieren und Unfälle so weit zu vermeiden, dass man in 30 Jahren erstaunt über einen Verkehrsunfall liest“, ist Watzenig überzeugt.
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