Ökologische Logistik im Herzen der Steiermark
Das
Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft – made in Styria“ gilt als sichtbarer Qualitätsnachweis für die Öffnung der Betriebe und die Bereitschaft, ihre Leistungen und ihren Einsatz für den Wirtschaftsstandort Steiermark einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Bereits 21 Unternehmen wurden mit dem Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft – made in Styria“ ausgezeichnet.
Unter www.erlebniswelt-wirtschaft.at sind Informationen für Besucher und Betriebe abrufbar. Führungen können ebenfalls online gebucht werden.
Viele Erze und andere wertvolle Rohstoffe aus der ganzen Welt landen auf dem Weg zu Böhler, Voest oder RHI im Montan Terminal Kapfenberg, dem ökologischen Vorzeigebetrieb im Bereich Logistik.
Das
Unternehmen präsentiert sich nun im Rahmen der
„Erlebniswelt
Wirtschaft – made in Styria“
, erklärt den sperrigen Begriff „unbegleiteter kombinierter Güterverkehr“ anschaulich in Wort und Bild und erteilt eine spannende Lektion in Sachen Naturwissenschaften.
Als 21. Unternehmen hat am Freitag, 25. November 2011, der Montan Terminal Kapfenberg das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft – made in Styria“ von Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann verliehen bekommen. Das Unternehmen erklärt in seiner Montan Terminal ÖKOTOUR unter anderem den sperrigen Begriff „unbegleiteter kombinierter Verkehr“ (UKV) ausführlich in Wort und Bild und gibt einen Einblick über das Geschäftsfeld sowie die Herausforderungen im Bereich Logistik.
Formel 80:20 für die Umwelt
Am Montan Terminal Kapfenberg landen per Bahn montanistische Güter – Erze, Legierungen, Legierungszusätze für die Stahl- oder Feuerfestindustrie aus China, Südafrika oder Südamerika. Von Kapfenberg werden die Güter per Lkw an die verarbeitende Industrie weitertransportiert, großteils mit Spezial-Lkw. Der Montan Terminal Kapfenberg ist logistisch und ökologisch bereits heute in der Zukunft gelandet: Von den gesamten Transportstrecken in Europa entfallen 80 Prozent auf die Bahn und nur 20 Prozent auf Lkw-Transporte. Für die Umwelt bedeutet ein Transport auf diesem Wege zehn Mal weniger Schadstoffe als mit einer Beförderung ausschließlich per Lkw.
„Mit unserer Montan Terminal ÖKOTOUR wollen wir einer breiten Öffentlichkeit zeigen, welch hohen ökologischen Effekt man durch die Verlagerung von der Straße auf die Schiene erreichen kann“, erklärt Montan-Terminal-Geschäftsführer Anton Egger.
Einer der Höhepunkte der ÖKOTOUR ist eine kleine Einführung in die Rohstoffkunde und die praktische Verwendung von Erzen, Legierungen und Co. Denn wer weiß schon, wie beispielsweise Mangan aussieht, geschweige denn, was daraus gemacht wird? Übrigens: Ohne es vermutlich zu wissen, hält jeder Mensch einige Male am Tag Mangan in der Hand. Aus dem Rohstoff werden nämlich Schlüssel gemacht.










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