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10. November 2011

Leobener Kunststofftechniker forcieren Leichtbau

v.l.n.r.: Gerald Pinter (Montanuni Leoben), Martin Payer (GF PCCL), Rektor Wilfried Eichlseder (Montanuni Leoben), Hannes Androsch (Universitätsratsvorsitzender), Stadtrat Harald Tischhardt (Stadtgemeinde Leoben), Ralf Schledjewski (Montanuni Leoben)
v.l.n.r.: Gerald Pinter (Montanuni Leoben), Martin Payer (GF PCCL), Rektor Wilfried Eichlseder (Montanuni Leoben), Hannes Androsch (Universitätsratsvorsitzender), Stadtrat Harald Tischhardt (Stadtgemeinde Leoben), Ralf Schledjewski (Montanuni Leoben) 

Innovative Leichtbaulösungen aus Kunststoffen und Composites gestalten die Zukunft, denn diese muss leichter und funktionsintegrierter werden, so der einhellige Tenor der rund 250 internationalen Experten, die auf Einladung der Leobener Kunststoffexperten am 20. Leobener Kunststoff-Kolloquium zum Thema „Polymerer Leichtbau“ teilnahmen.

Hybridfahrzeuge, Elektromobilität, Luftfahrt – so unterschiedlich die Antriebssysteme auch sein mögen, sie alle eint das Streben nach energieeffizienten Leichtbaulösungen. Aus diesem Grund wurde das traditionelle Leobener Kunststoff-Kolloquium 2011 unter das Motto „Polymerer Leichtbau“ gestellt. Die rund 250 internationalen Experten fokussierten sich auf kunststofftechnische Fragestellungen, die alle Facetten des Leichtbaus – von der Carbonfaser bis zum Leichtbauauto - umfassten.

Die Konferenz wurde vom Rektor der Montanuniversität Leoben Prof. Wilfried Eichlseder und dem Universitätsratsvorsitzenden Dr. Hannes Androsch eröffnet. In ihren Ansprachen hoben beide die Bedeutung des werkstoffübergreifenden Leichtbaus für den Forschungsstandort Leoben hervor und unterstrichen die herausragende Position der Kunststofftechnik Leoben. Gemeinsam mit der Polymer Competence Center Leoben GmbH sind am Standort Leoben mehr als 200 Kunststofftechniker in der Forschung tätig. Einzigartig ist hierbei die enge Zusammenarbeit mit der Industrie, die auch in den Vorträgen renommierter Industrievertreter gewürdigt wurde. So betonte Prof. Burkhard Göschel, Technikvorstand der MAGNA International, die Bedeutung des Leichtbaus für die Automobilindustrie aufgrund der Anforderungen aus der Nachhaltigkeit. Auch der weitere Ausbau der Forschungsaktivitäten ist für den MAGNA-Manager von großer Bedeutung. Ein Appell, der bei den Veranstaltern auf offene Ohren stieß. "Wir wollen den Bereich der Kunststofftechnik zu einem international sichtbaren 'Center of Excellence' weiter ausbauen", so Dr. Androsch.



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