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18. August 2010

Die tiefste Baugrube für Hochtechnologie in der Steiermark

BM Heinz Moser, Lehrling der Firma Porr, Landesrat Christian Buchmann, Rektor Wolfhard Wegscheider, SFG-GF Burghard Kaltenbeck
BM Heinz Moser, Lehrling der Firma Porr, Landesrat Christian Buchmann, Rektor Wolfhard Wegscheider, SFG-GF Burghard Kaltenbeck 

Leistungsdaten des Impulszentrum für Rohstoffe Leoben

  • Baubeginn: Januar 2010
  • Gesamtfertigstellung: Anfang 2011
  • Gesamtkosten: 5,5 Mio. Euro

Grundstück: 729 m2, zur Verfügung gestellt von der Stadt Leoben

Geschossfläche: 3.358 m2

  • davon Laborfläche: 1.597 m2
  • davon Bürofläche: 416 m2
  • 2 Untergeschosse Gewicht: 4,555.000 kg
  • Erdgeschoss mit Zwischengeschoss Glasflächen: 420m2
  • 3 Obergeschosse
  • Gesamthöhe: 39,62 m

Rohstoffe stehen am Beginn der Wertschöpfungskette und sind damit für die europäischen Industrien von besonderem Interesse. Dennoch waren die vergangenen Jahrzehnte von einer sinkenden Bedeutung der primären Rohstoffgewinnung in Europa geprägt.

Das hat zu starken Versorgungsschwankungen und Preissteigerungen bei den Rohstoffen geführt – vor allem auch deshalb, weil die Nachfrage in Schwellenländern wie Brasilien, Russland, Indien und China drastisch angestiegen ist. Und für die europäische Wirtschaft blieben immer weniger Rohstoffe übrig.

Um die Rohstoffversorgung der europäischen Industrien und damit die Aufrechterhaltung einer Vielzahl von Arbeitsplätzen sicher zu stellen, will nun das Impulszentrum für Rohstoffe Leoben eine neue Rohstoff-Kultur für Europa einläuten.

Mitten im Campus der Montanuniversität Leoben entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Impulszentrum für Werkstoffe“ das neue „Impulszentrum für Rohstoffe“. Damit wird eine optimale Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen.

In der Rekordbauzeit von nur einem Jahr wächst ein insgesamt siebengeschossiger Bau, der das schmale Grundstück optimal nutzt und auf einer Grundstücksfläche von nur 729 m2 exakt 3.358 m2 Geschossfläche schafft. Das neue Gebäude beherbergt künftig innovative Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen der Montanuniversität Leoben aus dem Rohstoffbereich.

Wirtschaftslandesrat Christian Buchman betonte bei der Gleichenfeier besonders auch die gute Zusammenarbeit der beiden Bereiche: „Das neue Zentrum zeigt, dass Wirtschaft und Wissenschaft in der Obersteiermark miteinander können und echte Innovation leben. Damit entstehen Impulse für wirtschaftliches Wachstum in der Region.“ Eine Zusammenarbeit, die letztlich für beide Partner wichtig ist. Wolfhard Wegscheider, Rektor der Montanuniversität Leoben: „Das Impulszentrum Rohstoffe ist für die Montanuniversität ein wichtiger Meilenstein in der Stärkung einer ihrer Kernkompetenzen in der Zusammenarbeit mit der Industrie.“

Als Mieter sind neben der Montanuniversität selbst u.a. die Sandvik International Mining School – sie bietet maßgeschneiderte und spezielle Ausbildungen für bereits im Beruf stehende Ingenieure an - sowie Spin-offs aus dem „Zentrum für angewandte Technologie“ (ZAT) vorgesehen.



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