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10. Mai 2010

Wissen fruchtbar machen – Offener Ideenaustausch am Barcamp Graz 2010

Robert Gutounig
Zwischen Kunst und Enterprise 2.0: spannende Vorträge mitten in den Ausstellungsräumen des Designmonats in Graz
Zwischen Kunst und Enterprise 2.0: spannende Vorträge mitten in den Ausstellungsräumen des Designmonats in Graz 
Zwischen Präsentation und Diskussion: Gelebter Erfahrungsaustasuch zum Thema Online-Kollaboration
Zwischen Präsentation und Diskussion: Gelebter Erfahrungsaustasuch zum Thema Online-Kollaboration 

 

Im Rahmen des Designmonats in Graz wurde eine offene Form des Wissensaustausches vorgelebt. TeilnehmerInnen aus Praxis und Wissenschaft diskutierten Ideen und Konzepte zu den Themen Wissensmanagement, Design, Politik und IPhone.

Wo und wie Innovationen entstehen, lässt sich nicht mit Sicherheit voraussagen. Sehr wohl bekannt sind einige Faktoren, die begünstigend wirken. Wer immer nur im stillen Kämmerlein arbeitet, hat wesentlich geringere Chancen auf gute Ideen. Neue Anregungen und kritische Diskussionen hingegen sind oftmals Ursprung neuer Einfälle. Dies haben von 7-9. Mai die rund 200 TeilnehmerInnen am Barcamp Graz 2010 eindrucksvoll bewiesen. Der Designspot „Wilder Mann“ in Graz wurde so zum spannendsten und anregendsten Ort der Stadt.

Am Barcamp Graz nahmen VertreterInnen aus dem Bereich Wissensmanagement, der Designszene, Politikinteressierte sowie EntwicklerInnen für Smart-Phone Anwendungen teil. Gerade Letztere werden durch die zahlreichen Dienste am Mobiltelefon auch wirtschaftlich immer bedeutender, steigt doch die Durchdringung mit IPhone & Co ständig an. Auf diese Weise wurden auch vier innovative Communities, die allesamt Berührungspunkte zu den neuen Medien haben, vernetzt und so manches neue Projekt konzipiert.

Auf Barcamps gibt es keine ZuschauerInnen, sondern nur TeilnehmerInnen. ExpertInnen stellen ihre Ideen und Konzepte zur Diskussion und erhalten Feedback. Im nächsten Vortrag sind sie dann FeedbackgeberInnen. Auf diese Art wird Wissen weitergegeben aber auch verbessert. In der Regel profitieren so alle Beteiligten davon.

Die neuartige Konferenzform wurde im Rahmen der Bewegung um das so genannte Web 2.0 entwickelt. Dementsprechend war auch diesmal thematisch der Einsatz von Twitter, Facebook, Flickr und anderen Social Media Diensten für Zwecke wie PR, Wissenschaft und Wissensmanagement stark vertreten. Damit entsprechende Projekte leichter umgesetzt werden können, stellte Bettina Schweiger von der SFG das Förderungsprogramm Wissens!Wert vor. Dieses richtet sich speziell an steirische Unternehmen, die Wissens- und Innovationsmanagement etablieren möchten.



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