Weiterbildung trotz Krise
Öffentliche Förderungen sind gefragt!
Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens OGM haben mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen trotz Krise weiterhin in die betriebliche Qualifizierung investiert. PersonalentwicklerInnen sind gefordert, Fortbildungen so günstig wie möglich zu organisieren- und bemühen sich im Zweifelsfall um öffentliche Förderungen.
Der Personalleiter von Stahl Judenburg setzte auf das Förderungsmodell der Bildungskarenz von AMS und Landesregierung. 68 MitarbeiterInnen gingen mit 1. Februar 2009 auf Bildungskarenz. Mittlerweile sind alle bis auf einen wieder im Unternehmen. Die Zeit wurde genutzt um die MitarbeiterInnen in den Bereichen Werkstoffkunde, Prozessorientierung und Mess- Regel- und Steuerungstechnik weiterzubilden. Der Personalverantwortliche bemerkte, dass nach diesen Schulungsmaßnahmen das Wissen im Unternehmen insgesamt gestiegen ist, und die Qualifizierungen sich auch positiv auf das Betriebsklima ausgewirkt haben.
Andere Unternehmen nutzten bzw. nutzen noch immer den Qualifizierungsscheck für betriebliche Weiterbildung in konjunkturschwacher Zeit der SFG. Dieses Förderungsprogramm unterstützt Unternehmen dabei, bereits geplante Weiterbildungsmaßnahmen trotz der schwächeren Konjunktur umzusetzen, weitere zu planen und eventuelle Stehzeiten von MitarbeiterInnen aufgrund schlechterer Auftragslage auf diese Weise sinnvoll zu nutzen. Gefördert werden Kurse mit mind. 24 Unterrichtseinheiten zu den Themenbereichen Innovation/Technologie, Export, Betriebswirtschaft und Führung/Management.
Weitere Informationen zur Bildungskarenz (Plus), einer Förderung des Arbeitsmarktservices und des Landes, und zum QPlus finden Sie hier:










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