"Mut-Schub in der Krise" durch österreichische JungunternehmerInnen
Angesichts 29.051 Unternehmensgründerungen im Jahr 2009 spricht Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl von einem "Mut-Schub in der Krise", der von JungunternehmerInnen ausgehe.
Leitl unterstreicht besonders die überdurchschnittlich hohe Überlebensquote der jungen österreichischen Unternehmen. 95 Prozent der Unternehmensgründungen überleben das erste Jahr, 70 Prozent sind nach fünf Jahren noch voll im Geschäft. Europaweit bleiben nach fünf Jahren nur 50 Prozent weiterhin unternehmerisch tätig, Österreich zählt hier zur europäischen Spitze.
Gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft, Markus Roth, betont der Wirtschaftskammerpräsident den volkswirtschaftlichen Nutzen der Unternehmensgründungen: "Gründer schaffen direkt 66.000 neue Jobs und tragen damit mit 2 Prozent der Jobs zur Gesamtbeschäftigung zusätzlich bei." Berücksichtig man die Zahlen der Insolvenzstatistik 2009 mit rund 7000 Insolvenzen und etwa 28.000 betroffenen DienstnehmerInnen, haben junge Unternehmen immer noch um 38.000 Arbeitsplätze mehr geschaffen als durch Insolvenzen verloren gingen.
Positiv sei außerdem der nach wie vor hohe Frauenanteil von 40 Prozent unter den UnternehmensneugründerInnen.
Lesen Sie hier Näheres zur Präsentation der Jungunternehmerzahlen 2009 der Wirtschaftskammer Österreich: http://www.wko.at












SFG - alle Bereiche