ClusterNet stärkt europäische Wirtschaftskooperationen
Im internationalen und nationalen Raum hat sich seit den 90er Jahren die Bildung von Kooperationsnetzwerken als wichtiges wirtschafts- und technologiepolitisches Instrument etabliert und als robustes Politikkonzept erwiesen. Die Steiermark hat mit ihrem „Network of Networks“ ein interdisziplinäres Netzwerk zwischen Impulszentren, Kompetenzzentren, Technologietransfereinrichtungen und denn sog. eigentlichen Clusterorganisationen aufgebaut. Firmen, die in eines dieser Netzwerke eingebunden sind, profitieren automatisch vom gesamten steirischen Firmennetzwerk und genießen damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber „Einzelkämpfern“.
Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG engagiert sich derzeit in einem neuen Projekt mit dem Namen „ClusterNet“. Der SFG-Projektverantwortliche Peter Perkonigg erklärt: „Ziel von ClusterNet ist es, Klein- und Mittelbetrieben, die in Businessparks angesiedelt sind in ganz Europa neue Möglichkeiten auf internationalen Märkten aufzuzeigen und diese Chancen in konkrete Geschäfte umzusetzen“. Laut Perkonigg möchte ClusterNet diese Ziele durch einige ganz konkrete Initiativen und Projekte erreichen: „Klein- und Mittelbetrieben soll unter anderem die Teilnahme an internationalen und lokalen Events zur Vermarktung ihrer Leistungen erleichtert werden. Gleichzeitig arbeiten die ClusterNet-Partner eng mit den betreffenden KMU zusammen, um ihnen Innovations- und Internationalisierungspotenziale aufzuzeigen“. Durch die Teilnahme mehrerer europäischer Businessparks und Wirtschaftsförderungen wie der SFG sollen den in den Zentren eingemieteten Unternehmen grenzüberschreitende Unterstützungsmöglichkeiten angeboten werden. Doch nicht nur für Einzelunternehmen, auch für bereits bestehende Clusterorganisationen bietet die Plattform einige Angebote: „ ClusterNet möchte auch die grenzüberschreitenden Kooperationen und Netzwerkbildungen zwischen den bestehenden Clustern vorantreiben. Dafür sollen Kontakte zwischen den Clustermanagern, lokalen Behörden und Interessensvertretungen verstärkt werden“, sieht Perkonigg in der Initiative zahlreiche Möglichkeiten. Der Steiermark ist dabei nicht zuletzt mit dem Automobilcluster ein international wahrgenommenes und anerkanntes Pilotmodell gelungen. In den letzten Jahren wurden weitere Cluster in den Bereichen Werkstoffe, Humantechnologie, Energie- und Umwelttechnik sowie Holz initiiert.
Wirtschaftslandesrat Chrisitan Buchmann ergänzt: „Darüber hinaus wurden für Branchen wie Lebensmitteltechnologie und Creative Industries Netzwerksbildungsprozesse in Gang gesetzt.“












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