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Wirtschaftsstrategie 2020

Die neue   Wirtschaftsstrategie Steiermark 2020 baut auf der Strategie "Innovation serienmäßig" auf. "Ziel ist, die Steiermark als europäischen Benchmark für den Wandel zu einer wissensbasierten Produktionsgesellschaft zu etablieren", hält LR Dr. Christian Buchmann fest.

Das Export- und Beschäftigungsniveau, die Kompetenzen in Forschung und Wissenschaft sowie die Innovationspotenziale bilden die Basis für die drei Leitthemen. Entlang dieser marktorientierten Themen werden Entwicklungsprozesse (zB. für die Cluster) organisiert:

  1. Mobility: Eine mittlerweile schon traditionelle Stärke der Steiermark ist der Automobilsektor, was sich etwa in der Zahl der Beschäftigten und im Exportvolumen ausdrückt. Neue Chancen liegen besonders in der "clean mobility"“, in der Herstellung von hochwertigen Nischenprodukten und in der Ausweitung der Produktpalette auf neue Angebote im Bereich Mobility – insbesondere in den Bereichen Luftfahrt und Bahnsystemtechnik. Der Sektor ist als Innovationstreiber weiter von großer Bedeutung.

  2. Eco-Tech: Die effiziente und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wird immer wichtiger. In diesem Technologiefeld verfügt die Steiermark aktuell über eine sehr gute Wettbewerbsfähigkeit, die kurzfristig eine Beschäftigungssteigerung ermöglicht. Mittel- und längerfristig sind jedoch Investitionen in die Technologieentwicklung und die Technologiekompetenz notwendig. Das Leitthema Eco-Tech integriert – für die waldreiche Steiermark besonders wichtig – auch nachwachsende Rohstoffe wie das Holz.

  3. Health-Tech: Innovationen in den Bereichen Gesundheits- und Lebensmitteltechnologie weisen nicht zuletzt aufgrund der demografischen Prozesse ein hohes Potenzial für Wachstum und Beschäftigung auf. Der Sektor hat sich auch während der Krise stabil entwickelt und wird langfristig weiter wachsen.

Für die Positionierung in Hinblick auf die drei Leitthemen stehen der Steiermark technologische Kernkompetenzen und Standortvorteile zur Verfügung, insbesondere was Bildung und Forschung anlangt. Die Kernkompetenzen werden durch die klassischen ingenieurswissenschaftlichen Disziplinen (zB. Maschinenbau, Elektronik, Mess- und Regeltechnik) gebildet. Dabei ist auch den Material- und Werkstofftechnologien eine hohe Bedeutung beizumessen. Die Kreativwirtschaft übernimmt eine Querschnittsfunktion in Bezug auf die Stärkung der Innovationsprozesse von Unternehmen durch Design, als ganzheitlichen Gestaltungsprozess für Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Zentral ist ihre Funktion auch in der Standortentwicklung und bei der Herausbildung innovativer Milieus.

 

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