Andere Länder, andere Sitten
Beruflicher Brückenbau: Um den Markt in Richtung Osten zu erweitern setzt das Unternehmen Schaffer verstärkt auf Schulungen in Sachen Sprache, Gebräuche und kulturelle Unterschiede. Native Speaker und ein umfassendes Handbuch stehen bereit. In Kommunikationsgruppen werden spannende Fragestellungen diskutiert.
In Deutschland, Holland, Spanien oder Frankreich hat sich das Unternehmen Schaffer bereits einen Namen gemacht. Aktuell steht das ehemalige Jugoslawien mit den Schwerpunkten Serbien, Kroatien und Slowenien im Zentrum der Exportbestrebungen. Mit voller Energie ist das gesamte Team des Sägewerks an die Sache gegangen – über das vorhandene fachliche Know-how hinaus wurden gerade auch sprachliche und kulturelle Gepflogenheiten in den Fokus gerückt. Das dient zum einen der Arbeitserleichterung im Umgang mit den neuen Kunden, zum anderen dem Verständnis für andere Länder und Sitten.
Bereits seit zwei Jahren stehen für die Teammitglieder verstärkt laufende Sprachseminare in Slowenisch und Serbokroatisch auf dem Programm. Gezielt wurden auch ein Mitarbeiter mit der Muttersprache Serbokroatisch und ein Mitarbeiter mit der Muttersprache Slowenisch eingestellt, um die Sprachbarrieren so gering als möglich halten zu können. Ein Native-Speaker steht der Crew für Fragen über kulturelle Unterschiede zur Verfügung. Intensiv beschäftigte man sich aber auch mit arbeitsrechtlichen und finanzrechtlichen Belange. Schließlich ist Sensibilität gefragt – allein schon, wenn es um die korrekte Länderbezeichnung geht. Vermeintlich kleine Ausrutscher können schnell als persönliche Kränkung empfunden werden. Wesentliche Bedeutung kommt auch dem persönlichen Kontakt zu. Dasselbe hohe Maß an bereits erfahrener Gastfreundschaft in diesen Ländern will auch den Kunden bei Besuchen in Österreich entgegengebracht werden.
Ein „Handbuch“ informiert die MitarbeiterInnen zudem über Kunden und Ansprechpartner, über Gepflogenheiten, Mentalität und mögliche Fettnäpfchen. Die Informationen basieren nicht zuletzt auch auf Recherchen und Erfahrungen vor Ort durch Geschäftsführer Johann Schaffer und dem Verkaufsleiter. Weiterführende Lektüre zu Land und Leuten vervollständigt das Wissen.
Zusätzlich tauschen sich die MitarbeiterInnen über dieses Thema und andere Fragestellungen in regelmäßigen Arbeitsgruppen mit einem externen und damit neutralen Coach aus. Diese Möglichkeit des Austausches wird bereits seit 15 Jahren praktiziert und nun adaptiert. Um die Vernetzung auch zwischen den einzelnen Abteilungen zu fördern, werden die Arbeits- und Kommunikationsgruppen jetzt durchgemischt. „Uns ist es wichtig, dass unsere MitarbeiterInnen die Sprache des Kunden sprechen. Eine gute Vorbereitung ist dafür unerlässlich. Die Teammitglieder erfahren auch dank Learning by Doing einiges über die Gebräuche und Unsitten. Wichtig ist, dass die Barrieren fallen, um die Arbeit für jeden Einzelnen zu erleichtern“, betont Friedrich Dorner.
|
|
|
|
|
|
|
Haben Sie Fragen zu einem der Beispiele, oder zu anderen Themen rund um den Bereich der Personalentwicklung? Fragen Sie unsere ExpertInnen!
|
||
|
|
|
||

















SFG - alle Bereiche