Früh übt sich
Wo Lehrlingsförderung kein bloßes Lippenbekenntnis ist: Bei der fides erhalten junge Menschen über die Ausbildung hinaus eine höchst individuelle Betreuung und Unterstützung. Das reicht von MentorInnen über Belohnungen bei guten Leistungen und der Entlastung vor Prüfungen bis hin zu Schnuppertagen in allen Abteilungen.
Die Lehre ist nicht nur eine fundierte Ausbildung in der jeweiligen Fachrichtung, sie soll auch bestmöglich auf das Berufsleben vorbereiten. Das steirische Unternehmen fides hat sich diesen Ansatz besonders zu Herzen genommen. Bevor ein junger Mensch überhaupt in den Betrieb kommt, steht für die jeweilige Lehrstelle ein Ausbildungsplan bereit. Und dieser wird eben individuell an Bedürfnisse, Stärken und Fähigkeiten des Lehrlings angepasst. Nach Abschluss der Lehrzeit sollen die AbsolventInnen mit einem guten Grundgerüst ausgestattet sein – als Ergebnis von fachlichen, aber auch persönlichkeitsbildenden Schulungen.
Die Lehre beim Rechnungswesen- und Personalverrechnungsspezialisten fides startet mit der Vorstellung des persönlichen Mentors oder der persönlichen Mentorin, in den meisten Fällen stammen diese aus dem jeweiligen Arbeitsbereich. Dadurch erhält der Lehrling nicht nur in fachlicher Hinsicht Unterstützung, er hat auch einen Ansprechpartner für sämtliche Fragen, die sich für einen jungen Menschen beim Einstieg ins Berufsleben auftun. Das Mentoring beinhaltet zudem Hilfestellungen, wie man sich im Unternehmen zurechtfindet und an wen man sich mit welchen Anliegen wenden kann. Die fides setzt dabei nicht nur auf einen einzigen betriebsinternen Lehrlingsausbildner, vielmehr können mehrere MitarbeiterInnen mit der Lehrlingsausbildungsprüfung aufwarten. Damit wird eine weitaus intensivere Beziehung als zu sonstigen Ausbildnern gelebt, die bestmögliche Förderung des Lehrlings ist ein wesentlicher Teil derselbigen.
Das Ausbildungsprogramm schließt Seminare zur Förderung der Kommunikation und Soft Skills ebenso mit ein wie den Computerführerschein. Angestrebt wird auch die Lehre mit Matura. Die MentorInnen analysieren und fördern in dieser Hinsicht das individuelle Potenzial. Ist das Interesse von Seiten des Lehrlings gegeben, erfolgt eine intensivere Fachausbildung, etwa durch einen Buchhalterlehrgang. Innerhalb der Lehrzeit ist ein Monat pro Jahr vorgesehen, in dem die Lehrlinge andere Abteilungen kennenlernen können. Diese Schnuppertage sollen den Berufswunsch des jungen Menschen festigen, indem auch andere Optionen aufgezeigt werden. Nicht zuletzt liegt dem Betrieb auch an der Kommunikation der Auszubildenden zwischen den verschiedenen Abteilungen.
Das Unternehmen kommt den Lehrlingen bei großem Lernstress insofern entgegen, als es für Entlastung sorgt. So wurde beispielsweise kurz vor dem Absolvieren der Lehrlingabschlussprüfung eine zusätzliche Aushilfskraft eingestellt, um ihm eine optimale Vorbereitung auf die Prüfung zu ermöglichen. Gute Leistungen machen sich bezahlt: Sämtliche Auszeichnungen oder das Erlangen eines Vorzugs werden veröffentlicht und mit einem Geschenkgutschein belohnt.
| „Diese intensive Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Lehrling trägt wertvolle Früchte. Es ist einfach sinnvoll, sich an der Individualität und den besonderen Fähigkeiten zu orientieren, und nicht einfach ein vorgegebenes Ausbildungsprogramm starr ablaufen zu lassen. Gerade durch dieses Engagement und die persönliche Beziehung entwickelt sich unter den Lehrlingen ein hohes Maß an Motivation, unter den MentorInnen die ausgeprägte Freude, einen Menschen in seiner Entwicklung unterstützt zu haben“, betont Geschäftsführerin Renate Ackerl. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Haben Sie Fragen zu einem der Beispiele, oder zu anderen Themen rund um den Bereich der Personalentwicklung? Fragen Sie unsere ExpertInnen!
|
||
|
|
|
||


















SFG - alle Bereiche