Methoden des Netzwerkens
Hier finden Sie Beschreibungen zu einzelnen Methoden des Netzwerkens.
Kurzbeschreibung::
Diskussion von Themen in Gruppen und anschließende Präsentation der Meinung bzw. Ergebnisse

Durchführung::
In Kleingruppen werden Themen diskutiert, Meinungen gesammelt und Ergebnisse aufgearbeitet.
Varianten:
• Die Vertreter präsentieren die Ergebnisse ihrer Gruppe in den anderen Gruppen.
• Jede Gruppe präsentiert ihre Meinungen, während die anderen Gruppen zuhören.
Man könnte die Gruppe der TeilnehmerInnen in GegnerInnen und BefürworterInnen eines Themas teilen, um so Vorteile und Probleme zu sammeln.
Kurzbeschreibung:
Bei der Methode des World Café wird in einer entspannten, kaffeehausähnlichen Atmosphäre ein kreativer Prozess in Gang gesetzt, der über mehrere Gesprächsrunden den Austausch von Wissen und Ideen unter den Beteiligten fördert und so zu neuen Erkenntnissen führt.

Durchführung:
Bei dieser strukturierten Methode finden sich in – gewöhnlich 3 – aufeinander aufbauenden Gesprächsrunden von je 20–30 Minuten 4–6 Personen in einer ungezwungenen Atmosphäre an einem Tisch zusammen. Hier setzen sie sich mit einem konkreten Thema bzw. mit gestellten Fragen auseinander. Die kleine Gruppe eignet sich besonders gut für effiziente Diskussionen, deren Ergebnisse auch dokumentiert werden. Nach der ersten Gesprächsrunde verlassen die TeilnehmerInnen ihren Tisch und mischen sich an anderen Tischen neu. Eine TischgastgeberIn bleibt jeweils am Tisch zurück. Sie gibt den neu Ankommenden die wesentlichen Gedanken der Vorrunde in das Gespräch mit, während die „Reisenden“ ebenfalls die Gedanken weiter tragen. Der Austausch unter allen Beteiligten wird so auf eine sehr dynamische Weise gefördert und es können in kurzer Zeit Wissen und Erfahrung jedes Einzelnen einfließen, Anregungen geschaffen werden und neue kreative Ideen entstehen. Nach mehreren Gesprächsrunden werden an jedem Tisch die wichtigsten Ergebnisse gesammelt und der gesamten Gruppe vorgestellt. Abschließend werden im Plenum die Ergebnisse reflektiert.
Hinweis:
Die Methode ist explorativ und nicht geeignet, wenn sich bereits im Vorfeld eine bestimmte Lösung herauskristallisiert hat. Ebenso wenig ist sie für eine detaillierte Umsetzungsplanung geeignet.
Kurzbeschreibung:
Methode, um auf kreative Art und Weise Lösungen für Probleme zu finden und Ideen zu sammeln

Durchführung:
Zu einem bestimmten Thema werden drei Hauptphasen abgehandelt. Im Plenum oder in Einzelgruppen erfolgen folgende Phasen:
1. Phase: Kritik/Beschwerde:
In der ersten Phase soll mit dem Thema kritisch umgegangen werden, was mehr einer Bestandsaufnahme als einer Analyse der Probleme gleichkommen soll. Dabei erhält man Kritikthemenkreise, die gelöst und weiterverfolgt werden wollen.
2. Phase: Fantasie/Utopie:
Mit Hilfe von Kreativität und Utopie soll die Lösungssuche begonnen werden. Dabei verwendet man idealerweise positive Zielaussagen, die mit „Es wäre gut, wenn…“ beginnen.
3. Phase: Praxis/Verwirklichung:
Durch Verknüpfung der ersten und zweiten Phase soll abgeschätzt werden, was realisierbar ist, welche Ideen aufzugreifen und zu verfolgen sind.
In der letzten Phase (Nachbearbeitung) fasst der/die ModeratorIn die Ergebnisse, Ziele und Vorgehensweisen zusammen. Danach wird über das weitere Vorgehen nachgedacht.
Hinweis:
Intensive Vorbereitung und Betreuung durch geschulte ModeratorInnen ist notwendig. Nach einem gewissen Zeitraum wird im Idealfall wieder eine Zukunftswerkstatt zum gleichen Thema veranstaltet, um herauszufinden, wie weit der Sollwert vom Istwert entfernt ist.
Kurzbeschreibung:
Kurze Treffen mit immer neuen GesprächspartnerInnen

Durchführung:
Die TeilnehmerInnen führen jeweils kurze Gespräche über Ihre Arbeitsgebiete, berufliche Interessen, Kooperationswünsche u. ä., tauschen Visitenkarten aus und machen Notizen. Dann werden die Tische/Runden wieder neu zusammengesetzt.
Varianten:
• zufällige Treffen: z.B. mit vorgegebenen Fragen zum Inhalt der Veranstaltung, die dann innerhalb kurzer Zeit beantwortet werden müssen und mit jeder Runde wechseln
• oder geplante Treffen: Anmeldung erfolgt auf einer Online-Plattform (z.B. http://www.matchmaking.at/iknow09/ , auf der man sich präsentiert und vorab Gespräche buchen kann.
• Die Dauer der Gespräche kann von zwei Minuten bis zu einer halben Stunde variieren.
Hinweis:
Die zufällige Methode mit kurzer Gesprächsdauer ist eine gute Methode, um den TeilnehmerInnen einen Überblick über die Anwesenden zu geben und im Anschluss Gespräche zu ermöglichen. Es kann also lediglich als Einstieg für weitere Gespräche dienen und sollte danach die notwendige Zeit dafür bieten – am besten zwischen einem Vortrag und dem Ausklang zum Netzwerken am Buffet.
Für gezielte Gespräche ist die geplante Methode mit Online-Anmeldung und einer Gesprächsdauer bis zu einer halben Stunde empfehlenswert, besonders wenn das Ziel die Bildung von Kooperationen in bestimmten Bereichen (z.B. Technologiekooperationen in der Umwelt- und Energiebranche) ist. Dies ist jedoch sehr zeitaufwändig, weil für die Veranstaltung aussagekräftige Anmeldungen sehr wichtig sind, um eine Auswahl an GesprächspartnerInnen treffen zu können. Kurz vor der Veranstaltung werden Gesprächspläne unter Angabe von Zeitpunkt und Tischnummer ausgearbeitet und an die TeilnehmerInnen ausgeteilt.
Sehr wichtig ist das Zeichen für den PartnerInnenwechsel (am besten akustisch mit einer Klingel), weil ansonsten das System massiv beeinträchtigt ist.
Diese Methode wird oft bei großen Messen und Kongressen als eigener Veranstaltungspunkt angeboten.
Kurzbeschreibung:
Sammlung von Ideen/Meinungen auf Plakaten, um Diskussionen anzuregen

Durchführung:
Bei Vorträgen werden die TeilnehmerInnen gebeten, zu Fragen Stellung zu nehmen bzw. ihre Meinungen und Ideen auf Plakaten darzustellen. Während des Darstellens kommt es dann gut zum Austausch und zur Vernetzung.
Kurzbeschreibung:
Raum, in dem viele Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können.

Durchführung:
Eine größere Gruppe von TeilnehmerInnen hat sich zur Bearbeitung eines sie interessierenden Arbeitsfeldes versammelt. Das ModeratorInnenteam begrüßt die TeilnehmerInnen, umreißt die Thematik und beschreibt kurz das Verfahren. Dann beschreiben einzelne TeilnehmerInnen oder Kleingruppen ihr Angebot zu einer Arbeit mit Gruppen und geben bekannt, wie groß die jeweiligen Gruppen sein sollten. Die Themen sind auf einer Wandtafel aufgeschrieben. Hier können sich die TeilnehmerInnen später als Gruppenmitglieder eintragen. Es beginnt eine erste Diskussions- und Arbeitsrunde, die zeitlich exakt begrenzt ist. Kurzberichte aus den Gruppen schließen sich an. Es folgen eine oder mehrere Gruppenphasen in anderer Zusammensetzung, wieder mit anschließenden Berichten. Den TeilnehmerInnen steht es frei, auch zwischenzeitig die Gruppen zu wechseln. Papiere aus den Arbeitsgruppen werden kopiert und verteilt oder auf die Notebooks der TN überspielt. Später erscheint eine zusammenfassende Publikation.
Hinweis:
Open Space ist für größere Gruppen geeignet. Es soll Offenheit signalisieren und setzt eine bewusste Alternative zu den üblichen Kongressen oder Konferenzen, die von Vorträgen und Vortragenden dominiert werden und einer starren Tagesordnung folgen. Die TeilnehmerInnen selbst bringen sich aktiv ein. Ihre Interessen und ihre Arbeitswünsche stehen im Zentrum.
Die Vorbereitung ist aufwändig, weil sie viel Zeit, Erfahrung, Geschick und gute räumliche Voraussetzungen erfordert. Eindeutige Hinweise zu Ziel und Verfahren sollten allen TeilnehmerInnen rechtzeitig bekannt gemacht werden.
Es gibt mehrere Varianten, hier soll nur eine beschrieben werden.
Kurzbeschreibung:
Angebot unterschiedlicher Präsentationen: man entscheidet selbst, welches Angebot man wählt und man kann jederzeit zu einem anderen „Stand“ wechseln.

Durchführung:
Zu bestimmten Themen werden in einem großen Raum Präsentationen gemacht bzw. Plakate/Flipcharts mit Angeboten oder Nachfragebedarf zu einzelnen Themen präsentiert. Die TeilnehmerInnen bewegen sich von einem Angebot zum nächsten und können Visitenkarten zurücklassen, lockere, zwanglose Gespräche mit den AnbieterInnen und anderen TeilnehmerInnen führen.
Varianten:
1 oder mehrere unterschiedliche Themen
Hinweis:
Eignet sich im Anschluss an einen Vortrag.
Kurzbeschreibung:
Zufällige Gruppenbildung mit Hilfe von Farben u. ä.

Durchführung:
Bei größeren Gruppen: Beim Empfang oder bei der Anmeldung zu einer Veranstaltung werden Farben für die Tischzuweisung oder Sitzordnung vergeben. Bei den einzelnen Tischen können Fragen als Einstiegshilfe gestellt werden, um Gespräche in Gang zu setzen. Bzw. können während des Vortrags Fragen an Tische gerichtet werden.
Bei kleineren Gruppen: Jeweils zwei Personen erhalten Kärtchen mit dem selben (provokanten) Statement. Die zwei Personen müssen dann zueinander finden und über das Statement diskutieren. So können Meinungen ausgetauscht und hinterfragt werden.
Kurzbeschreibung:
Bei der Methode der Bushaltestelle werden verschiedene Themen an diversen „Haltestellen“ präsentiert und diskutiert. Der/Die TeilnehmerIn hat so die Möglichkeit an mehreren Präsentationen und Diskussionen teilzunehmen.

Durchführung:
Diese Methode besteht darin, verschiedene Haltestellen im Konferenzraum zu platzieren. Jede Haltestelle soll mit einem Präsentationstisch und Stühlen für die TeilnehmerInnen ausgestattet sein. An jeder Haltestelle werden unterschiedliche Themen 10–15 Minuten präsentiert. Nach jeder Präsentation soll eine kurze Diskussion (max. 10 min) abgehalten werden. Danach gehen die TeilnehmerInnen zur nächsten Bushaltestelle, an der sie ein weiteres Thema hören werden.
- Methode 1: Stammtisch
- Methode 2: Weltcafé/World Café
- Methode 3: Zukunftswerkstatt
- Methode 4: Speed Dating/Kooperationsbörsen
- Methode 5: Plakate
- Methode 6: Open Space
- Methode 7: Marktplatz
- Methode 8: Kennenlernen mit Farben
- Methode 9: Bushaltestelle
Kurzbeschreibung::
Diskussion von Themen in Gruppen und anschließende Präsentation der Meinung bzw. Ergebnisse

Durchführung::
In Kleingruppen werden Themen diskutiert, Meinungen gesammelt und Ergebnisse aufgearbeitet.
Varianten:
• Die Vertreter präsentieren die Ergebnisse ihrer Gruppe in den anderen Gruppen.
• Jede Gruppe präsentiert ihre Meinungen, während die anderen Gruppen zuhören.
Man könnte die Gruppe der TeilnehmerInnen in GegnerInnen und BefürworterInnen eines Themas teilen, um so Vorteile und Probleme zu sammeln.
Kurzbeschreibung:
Bei der Methode des World Café wird in einer entspannten, kaffeehausähnlichen Atmosphäre ein kreativer Prozess in Gang gesetzt, der über mehrere Gesprächsrunden den Austausch von Wissen und Ideen unter den Beteiligten fördert und so zu neuen Erkenntnissen führt.

Durchführung:
Bei dieser strukturierten Methode finden sich in – gewöhnlich 3 – aufeinander aufbauenden Gesprächsrunden von je 20–30 Minuten 4–6 Personen in einer ungezwungenen Atmosphäre an einem Tisch zusammen. Hier setzen sie sich mit einem konkreten Thema bzw. mit gestellten Fragen auseinander. Die kleine Gruppe eignet sich besonders gut für effiziente Diskussionen, deren Ergebnisse auch dokumentiert werden. Nach der ersten Gesprächsrunde verlassen die TeilnehmerInnen ihren Tisch und mischen sich an anderen Tischen neu. Eine TischgastgeberIn bleibt jeweils am Tisch zurück. Sie gibt den neu Ankommenden die wesentlichen Gedanken der Vorrunde in das Gespräch mit, während die „Reisenden“ ebenfalls die Gedanken weiter tragen. Der Austausch unter allen Beteiligten wird so auf eine sehr dynamische Weise gefördert und es können in kurzer Zeit Wissen und Erfahrung jedes Einzelnen einfließen, Anregungen geschaffen werden und neue kreative Ideen entstehen. Nach mehreren Gesprächsrunden werden an jedem Tisch die wichtigsten Ergebnisse gesammelt und der gesamten Gruppe vorgestellt. Abschließend werden im Plenum die Ergebnisse reflektiert.
Hinweis:
Die Methode ist explorativ und nicht geeignet, wenn sich bereits im Vorfeld eine bestimmte Lösung herauskristallisiert hat. Ebenso wenig ist sie für eine detaillierte Umsetzungsplanung geeignet.
Kurzbeschreibung:
Methode, um auf kreative Art und Weise Lösungen für Probleme zu finden und Ideen zu sammeln

Durchführung:
Zu einem bestimmten Thema werden drei Hauptphasen abgehandelt. Im Plenum oder in Einzelgruppen erfolgen folgende Phasen:
1. Phase: Kritik/Beschwerde:
In der ersten Phase soll mit dem Thema kritisch umgegangen werden, was mehr einer Bestandsaufnahme als einer Analyse der Probleme gleichkommen soll. Dabei erhält man Kritikthemenkreise, die gelöst und weiterverfolgt werden wollen.
2. Phase: Fantasie/Utopie:
Mit Hilfe von Kreativität und Utopie soll die Lösungssuche begonnen werden. Dabei verwendet man idealerweise positive Zielaussagen, die mit „Es wäre gut, wenn…“ beginnen.
3. Phase: Praxis/Verwirklichung:
Durch Verknüpfung der ersten und zweiten Phase soll abgeschätzt werden, was realisierbar ist, welche Ideen aufzugreifen und zu verfolgen sind.
In der letzten Phase (Nachbearbeitung) fasst der/die ModeratorIn die Ergebnisse, Ziele und Vorgehensweisen zusammen. Danach wird über das weitere Vorgehen nachgedacht.
Hinweis:
Intensive Vorbereitung und Betreuung durch geschulte ModeratorInnen ist notwendig. Nach einem gewissen Zeitraum wird im Idealfall wieder eine Zukunftswerkstatt zum gleichen Thema veranstaltet, um herauszufinden, wie weit der Sollwert vom Istwert entfernt ist.
Kurzbeschreibung:
Kurze Treffen mit immer neuen GesprächspartnerInnen

Durchführung:
Die TeilnehmerInnen führen jeweils kurze Gespräche über Ihre Arbeitsgebiete, berufliche Interessen, Kooperationswünsche u. ä., tauschen Visitenkarten aus und machen Notizen. Dann werden die Tische/Runden wieder neu zusammengesetzt.
Varianten:
• zufällige Treffen: z.B. mit vorgegebenen Fragen zum Inhalt der Veranstaltung, die dann innerhalb kurzer Zeit beantwortet werden müssen und mit jeder Runde wechseln
• oder geplante Treffen: Anmeldung erfolgt auf einer Online-Plattform (z.B. http://www.matchmaking.at/iknow09/ , auf der man sich präsentiert und vorab Gespräche buchen kann.
• Die Dauer der Gespräche kann von zwei Minuten bis zu einer halben Stunde variieren.
Hinweis:
Die zufällige Methode mit kurzer Gesprächsdauer ist eine gute Methode, um den TeilnehmerInnen einen Überblick über die Anwesenden zu geben und im Anschluss Gespräche zu ermöglichen. Es kann also lediglich als Einstieg für weitere Gespräche dienen und sollte danach die notwendige Zeit dafür bieten – am besten zwischen einem Vortrag und dem Ausklang zum Netzwerken am Buffet.
Für gezielte Gespräche ist die geplante Methode mit Online-Anmeldung und einer Gesprächsdauer bis zu einer halben Stunde empfehlenswert, besonders wenn das Ziel die Bildung von Kooperationen in bestimmten Bereichen (z.B. Technologiekooperationen in der Umwelt- und Energiebranche) ist. Dies ist jedoch sehr zeitaufwändig, weil für die Veranstaltung aussagekräftige Anmeldungen sehr wichtig sind, um eine Auswahl an GesprächspartnerInnen treffen zu können. Kurz vor der Veranstaltung werden Gesprächspläne unter Angabe von Zeitpunkt und Tischnummer ausgearbeitet und an die TeilnehmerInnen ausgeteilt.
Sehr wichtig ist das Zeichen für den PartnerInnenwechsel (am besten akustisch mit einer Klingel), weil ansonsten das System massiv beeinträchtigt ist.
Diese Methode wird oft bei großen Messen und Kongressen als eigener Veranstaltungspunkt angeboten.
Kurzbeschreibung:
Sammlung von Ideen/Meinungen auf Plakaten, um Diskussionen anzuregen

Durchführung:
Bei Vorträgen werden die TeilnehmerInnen gebeten, zu Fragen Stellung zu nehmen bzw. ihre Meinungen und Ideen auf Plakaten darzustellen. Während des Darstellens kommt es dann gut zum Austausch und zur Vernetzung.
Kurzbeschreibung:
Raum, in dem viele Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können.

Durchführung:
Eine größere Gruppe von TeilnehmerInnen hat sich zur Bearbeitung eines sie interessierenden Arbeitsfeldes versammelt. Das ModeratorInnenteam begrüßt die TeilnehmerInnen, umreißt die Thematik und beschreibt kurz das Verfahren. Dann beschreiben einzelne TeilnehmerInnen oder Kleingruppen ihr Angebot zu einer Arbeit mit Gruppen und geben bekannt, wie groß die jeweiligen Gruppen sein sollten. Die Themen sind auf einer Wandtafel aufgeschrieben. Hier können sich die TeilnehmerInnen später als Gruppenmitglieder eintragen. Es beginnt eine erste Diskussions- und Arbeitsrunde, die zeitlich exakt begrenzt ist. Kurzberichte aus den Gruppen schließen sich an. Es folgen eine oder mehrere Gruppenphasen in anderer Zusammensetzung, wieder mit anschließenden Berichten. Den TeilnehmerInnen steht es frei, auch zwischenzeitig die Gruppen zu wechseln. Papiere aus den Arbeitsgruppen werden kopiert und verteilt oder auf die Notebooks der TN überspielt. Später erscheint eine zusammenfassende Publikation.
Hinweis:
Open Space ist für größere Gruppen geeignet. Es soll Offenheit signalisieren und setzt eine bewusste Alternative zu den üblichen Kongressen oder Konferenzen, die von Vorträgen und Vortragenden dominiert werden und einer starren Tagesordnung folgen. Die TeilnehmerInnen selbst bringen sich aktiv ein. Ihre Interessen und ihre Arbeitswünsche stehen im Zentrum.
Die Vorbereitung ist aufwändig, weil sie viel Zeit, Erfahrung, Geschick und gute räumliche Voraussetzungen erfordert. Eindeutige Hinweise zu Ziel und Verfahren sollten allen TeilnehmerInnen rechtzeitig bekannt gemacht werden.
Es gibt mehrere Varianten, hier soll nur eine beschrieben werden.
Kurzbeschreibung:
Angebot unterschiedlicher Präsentationen: man entscheidet selbst, welches Angebot man wählt und man kann jederzeit zu einem anderen „Stand“ wechseln.

Durchführung:
Zu bestimmten Themen werden in einem großen Raum Präsentationen gemacht bzw. Plakate/Flipcharts mit Angeboten oder Nachfragebedarf zu einzelnen Themen präsentiert. Die TeilnehmerInnen bewegen sich von einem Angebot zum nächsten und können Visitenkarten zurücklassen, lockere, zwanglose Gespräche mit den AnbieterInnen und anderen TeilnehmerInnen führen.
Varianten:
1 oder mehrere unterschiedliche Themen
Hinweis:
Eignet sich im Anschluss an einen Vortrag.
Kurzbeschreibung:
Zufällige Gruppenbildung mit Hilfe von Farben u. ä.

Durchführung:
Bei größeren Gruppen: Beim Empfang oder bei der Anmeldung zu einer Veranstaltung werden Farben für die Tischzuweisung oder Sitzordnung vergeben. Bei den einzelnen Tischen können Fragen als Einstiegshilfe gestellt werden, um Gespräche in Gang zu setzen. Bzw. können während des Vortrags Fragen an Tische gerichtet werden.
Bei kleineren Gruppen: Jeweils zwei Personen erhalten Kärtchen mit dem selben (provokanten) Statement. Die zwei Personen müssen dann zueinander finden und über das Statement diskutieren. So können Meinungen ausgetauscht und hinterfragt werden.
Kurzbeschreibung:
Bei der Methode der Bushaltestelle werden verschiedene Themen an diversen „Haltestellen“ präsentiert und diskutiert. Der/Die TeilnehmerIn hat so die Möglichkeit an mehreren Präsentationen und Diskussionen teilzunehmen.

Durchführung:
Diese Methode besteht darin, verschiedene Haltestellen im Konferenzraum zu platzieren. Jede Haltestelle soll mit einem Präsentationstisch und Stühlen für die TeilnehmerInnen ausgestattet sein. An jeder Haltestelle werden unterschiedliche Themen 10–15 Minuten präsentiert. Nach jeder Präsentation soll eine kurze Diskussion (max. 10 min) abgehalten werden. Danach gehen die TeilnehmerInnen zur nächsten Bushaltestelle, an der sie ein weiteres Thema hören werden.











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