Die Nominierten zum Fast Forward Award 2009
- Kategorie Kleinstunternehmen
KOMME®Z DI Kienzl KEG - „Mixed Reality Interface“
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Das MRI (mixed reality interface) ist ein Computereingabegerät, mit dessen Hilfe Benutzer Computerprogramme bedienen. Dabei bewegt der Benutzer Figuren über einen Tisch aus Glas. Eine Kamera, die sich darunter befindet, überträgt alle Bewegungen der Figuren an das Computerprogramm. Das MRI erlaubt somit dem Anwender, sich mit Hilfe der Figuren durch die dargestellten virtuellen Realitäten zu bewegen bzw. diese nach seinem Geschmack zu gestalten. Die Technik besteht aus einem Computer, einer Kamera, Leuchten, einem Projektor und der MRI Software. Diese Teile sind individuell in bestehende oder neu zu entwerfende Tische oder Wände einzubauen. Anwendungsgebiete liegen im Bereich der Fahrzeugindustrie für Designpräsentationen und im Bereich Architektur und Bau für virtuelle Gebäude- und Fabriksplanung.
Tyromotion GmbH - „G-EO-System – Gangrehabilitationssystem“
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Das System wurde in Zusammenarbeit mit 2 Partnern aus Industrie und Wirtschaft für den Einsatz bei Patienten mit neurologischen Störungen (z.B. nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Parkinson) entwickelt. Das Robotiksystem soll eine Bewegungstherapie mit komplexen Gangmustern ermöglichen und den Therapieablauf so verkürzen. Bei dem G-EO-System wird der Patient auf zwei gesteuerte Fußplatten gestellt, die dreidimensional im Raum bewegt werden. Es werden so auch Situationen wie Treppensteigen, Gehen an der schiefen Ebene und das Übersteigen von Hindernissen simuliert. Die Dokumentation über die Patientendaten und -fortschritte erfolgt im Rahmen einer eigens entwickelten Software.
easyMOBIZ mobile IT solutions - „ayControl - Die intelligente Gebäudesteuerung am iPhone/iPod touch“
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ayControl ist eine Software, die auf das iPhone bzw. den iPod touch aufgespielt wird und ermöglicht so eine einfache, intuitive Steuerung für Multimedia-Landschaften und Smart-Homes. Der Anwendungsbereich reicht von der Bedienung von Konferenzräumen, über Licht- und Kunstinstallationen bis hin zur Steuerung von modernen Firmengebäuden und Eigenheimen. Die Steuerung kann einfach, flexibel und ortsungebunden geregelt werden und man benötigt im Gegensatz zu Mitbewerbern keine energieintensiven Home Server oder hohe technische Affinität für den Anwender. Das Produkt wurde mit einem Kooperationspartner entwickelt, der es auch vertreibt und bereits in einigen Eigenheimen und Lokalen integriert hat.
- Kategorie Kleinunternehmen
Hecus X-Ray Systems GmbH -
„S3-MICROpix - neuer Standard in der Röntgen-Nanoanalytik“
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Die Firma hat die eigens entwickelte Röntgenanalysetechnik für Nanomaterialien noch weiter entwickelt und an die Kundenbedürfnisse angepasst. Die technische Grundlage der Analystechnik funktioniert so: Man bestrahlt eine Probe mit einem Röntgenstrahl und beobachtet die Streuung, die auf die Struktur der Probe rückschließen lässt. Mit dem gegenständlichen Projekt kann dieses Streubild exakt sichtbar gemacht werden. Das mit anderen Forschungspartnern entwickelte Pixeldedektionsverfahren kann die Streuintensitäten und Winkelpositionen optimal bestimmen. Mit dem neuen Detektor lassen sich nunmehr erstmals auch die Streustrahlung und der Primärstrahl gleichzeitig messen, was eine wesentliche Bedingung für eine Standardisierung ist.
DATABUSINESS Services GmbH - " Wireless Medical"
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Die Firma entwickelte ein Gerät zur Arbeitsoptimierung und mobilen Datenverfügbarkeit, das speziell für die Anforderungen des Gesundheitswesens zugeschnitten ist. Das Wireless Medical ist ein Softwaretool basierend auf dem Apple iPhone, welches Ärzten den mobilen Datenzugriff auf die ihnen zugeordneten Patienten und deren Informationen erlaubt. Zusätzlich umfasst das Wireless Medical eine integrierte Diktatfunktion und ermöglicht eine elektronische Signatur. Damit trägt das System langfristig auch zur Erhöhung der Patientensicherheit und zur Optimierung der Behandlungsqualität bei.
PIEPS GmbH - „Alpines Notrufsystem / Alpiner Notrufsender“
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Die derzeitige Technologie von Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte ist mit einer Reichweite von 50 Metern an ihr Limit gelangt. Die Firma hat es durch Kombination der bestehenden Technologie, der GPS-Technologie und der Form der digitalen Datenübermittlung geschafft, die Reichweite auf mehrere hundert Meter zu steigern. Die Notrufmeldung kann im Vergleich zu anderen Systemen per Satellit oder per Digitalfunk angesetzt werden. Das Produkt, das 2010 eingeführt werden soll, ist klein, kostengünstig, im Sommer und Winter anwendbar und bietet auch das Basis-GPS als zusätzliche Funktionalität und die Möglichkeit OK-Meldungen von jedem Punkt der Erde zu verschicken.
- Kategorie Mittlere Unternehmen
GEODATA Ziviltechnikergesellschaft mbH - „Alarmsystem für den U-Bahnbau“
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U-Bahnbau ist ein komplexes Bauvorhaben, da sich z.B. das Verhalten des Baugrundes nicht exakt vorhersagen lässt. Daher müssen diverse Messungen und Beobachtungen während der Bauzeit durchgeführt werden. Die Firma entwickelte ein System, das es weltweit erstmals möglich macht, die riesigen Datenmengen aus verschiedenen Quellen in einem System zusammenzuführen. Damit wird eine zuverlässige Überwachung von U-Bahnbaustellen möglich, was einen wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit im U-Bahnbau darstellt, indem kritische Situationen früher erkannt werden können. Dieses Alarmsystem wird bereits erfolgreich in Athen, Budapest und Thessaloniki eingesetzt.
Secar Technologie GmbH- „CFK-Pullcurve Technologie“
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Bei der Herstellung von faserverstärkten Kunststoffprofilen ist es dem Unternehmen gelungen, gebogene Profile im kontinuierlichen Verfahren zu entwickeln. Dadurch ist es möglich bei der Produktion die Fasern gleichmäßig in eine Kurve zu bringen und zugleich das Produkt beim Auslauf in einem ausgehärteten Zustand zu erhalten. Die dafür nötige Anlage und Werkzeugtechnologie wurden komplett neu entwickelt. Die Profile, welche man vor allem in den Bereichen Luftfahrt, Automobilherstellung und Schiffsbau anwenden kann, können erstmals dreidimensional in einem einzigen Prozess hergestellt werden. Ende 2009 soll nach laufenden Testprojekten, bei denen eine Kostenersparnis bis zu 50% erreicht wurde, die Technologie am Markt eingeführt werden.
eposC process optimization GmbH - „Der Tempomat für Produktionsanlagen“
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Das Projekt eMPC – enhanced Model Pretictive Control – dient einer effizienteren, kostengünstigeren Umsetzung und Wartung von komplexen Produktionsprozessen. Die Technologie schafft es, Rohstoffschwankungen und Prozessvariationen sofort und mit den geeigneten Mitteln entgegenzuwirken, Qualitäten zu stabilisieren, Kosten zu sparen und den Ertrag zu steigern. Basis der Lösung sind mathematische Prozessmodelle die mit verfügbaren, historischen Daten entwickelt und auf die individuellen Bedingungen einer Produktionsanlage abgestimmt werden. Bei der erstmalige Anwendung dieser Entwicklung bei der Altpapieraufbereitungsanlage konnte dessen Produktion um 20% gesteigert werden und der Chemikalieneinsatz sowie die Umweltbelastung deutlich gesenkt werden.
- Kategorie Großunternehmen
Binder + Co AG -
„Erkennung und Sortierung von hitzebeständigem Sonderglas“
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Hitzebeständiges Sonderglas, Metalle und Keramik sind wesentliche Störstoffe bei der Glasproduktion mit Beimengung von Altglas, die zu Produktionsstörungen führen. Daher entwickelte die Firma ein Sensorsystem für die Altglassortierung. Die Verwendung von UV-Licht macht eine Trennung der unterschiedlichen Glasarten möglich, da diese das Licht unterschiedlich absorbieren. Die Nutzung dieser Technologie führt zu einer besseren Glasqualität, einem störungsfreien Betrieb und verbessertem Arbeitsschutz, denn bis jetzt wurden Röntgenstrahlen zur Sortierung verwendet.
VAE Eisenbahnsysteme GmbH - " Hytronics - Spurwechsel in Richtung Wirtschaftlichkeit und Ökologie durch Gesamtkonzept hydraulischer Umstellsysteme und elektronischer Überwachungssysteme für Weichen“
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Konventionelle, elektromechanische Umstellsysteme von Weichen bringen eine Reihe von Problemen mit sich. Das System ist sehr defektanfällig und wartungsintensiv, da es nur bedarfsabhängig gewartet werden kann, da der Verschleiß der Teile nicht bestimmbar ist. Durch die Entwicklung und Herstellung von hydraulischen Umstelleinrichtungen und elektronsicher Überwachungseinrichtungen konnte die Firma diese Probleme lösen und so schnell den Weltmarkt erobern. Wartungskosten können bis zu 90% reduziert werden, die Umwelt wird wegen Wegfallen der Schmiermittel entlastet und der Zustand und damit die Sicherheit des Systems kann elektronisch überwacht werden.
AHT Cooling Systems GmbH - „Energieeoptimiertes, ökologisches Kühlen und Tiefkühlen im Handel“
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Das neu entwickelte Produkt ist ein geschlossenes Kühlsystem basierend auf dem Einsatz modernster Steuerungstechnik und bietet zahlreiche Vorteile gegenüber existierenden Produkten. Durch die Anwendung einer modernen Steuerungstechnik kann die herkömmliche Schalttechnik ersetzt werden und ein Energiesparpotential von mehr als 25% realisiert werden. Die Systeme können zudem flexibel aufgestellt werden, da keine Zuleitungen von Kältemittel mehr nötig sind. Der Kälteverlust bei Warenentnahme wird minimiert, da die Deckel thermobeschichtet sind. Insgesamt können die strengen Hygieneauflagen durch dieses Konzept besser eingehalten werden.
- Kategorie Institutionen der angewandten F&E
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH - Institut für Angewandte Systemtechnik - „Akustisches Tunnelmonitoring“
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Um die Sicherheit in Tunnels zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden wurde ein System entwickelt, das Ereignisse im Tunnel rund um die Uhr bewacht. Auftretende Anomalien im Geräusch, wie z.B. kein Geräusch bei Stau, oder Aufprall von Fahrzeugen, werden von im Tunnel angebrachten Mikrofonen aufgenommen. Tritt ein Störfall auf, wird die Tunnelleitung sofort aktiviert und bekommt das Kamerabild dieses Streckenabschnittes sofort auf den Monitor gespielt. Maßnahmen können so schneller eingeleitet werden. Dieses weltweit neue und patentierte System wird gerade im Plabutschtunnel einem Langzeittest unterzogen.
Technische Universität Graz - Institut für Elektrische Anlagen - “Hochpräziser Fehlerorter in elektrischen Netzen“
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Isolationsverluste wie alte Kabel oder gerissene Leitungen durch umgestürzte Bäume können zu Unterbrechungen in Stromnetzen führen . Derzeit dauert die Suche nach solchen Fehlern bis zu mehreren Stunden, was sowohl die Versorgungssicherheit beeinträchtigt, als auch durch die lange Suche hohe Kosten verursacht. So entwickelte das Institut ein neues, patentiertes Verfahren zur exakten und raschen Ortung solcher Netzstörungen. Durch das Projekt ist eine Erfassung innerhalb von Sekunden möglich, was bei ca. 100 Störungen pro Jahr und Bundesland ein Einsparungspotential von 4 Mio € Euro ergibt. Das System wird derzeit umfangreich getestet, eine Markteinführung steht bevor.
Medizinische Universität Graz – Bereich Biobank - „Biobank der Medizinischen Universität Graz“
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Die Biobank als zentrale Serviceeinrichtung der MUG sind Sammlungen biologischer Proben, wie z.B. Gewebeproben, Blut oder andere Körperflüssigkeiten, sowie Zellen oder DNA-Proben menschlichen Ursprungs. Die Sammlung stellt für die klinische Forschung, aber auch für Unternehmen, die immer öfter darauf zugreifen, eine wichtige Informationsquelle dar. Die Biobank ist europaweit einzigartig, da sie u.a. eine der größten Sammlungen an klinischem Probenmaterial aufweist und die Proben sind sehr gut charakterisiert - so können genaue Krankheitsbilder und der Krankheitsverlauf bestimmt werden.
- Kategorie Public Forward Award
Bongfish GmbH - „StokEd“
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Für Next-Generation-Konsolen (Xbox 360 und Playstation 3) gab es im Bereich der Snowboardspiele bisher noch keinen Titel, der die Leistungsfähigkeit der neuen Konsolen nutzt. Das entwickelte Spiel „StokEd“ macht als erstes eine 360 Grad Befahrung eines Berges möglich. Die Firma entwickelte mehrere Technologien, wie man die Außenwelt noch realistischer darstellen kann. StokeEd ist das erste in Österreich entwickelte Spiel für die Xbox und das 2. in Europa. Die erfolgte Einführung in Amerika war sehr erfolgreich. In Europa ist die Markteinführung mit Herbst 09 geplant.
Technische Universität Graz - Institut für Softwaretechnologie - „MamTam“
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Mamtam ist ein Audio- und Video-On-Demand Web 2.0 System für Handys. Es erlaubt, große Archive von Radio- und Fernsehanstalten nach in Sendungen ausgesprochenen Wörtern zu durchsuchen und diese Sendungen zu jedem Zeitpunkt am Handy abzuspielen. Zusätzlich hat der Handybenutzer die Möglichkeit die Clips zu dokumentieren und diese Infos für andere Nutzer sichtbar zu machen. Der Testbetrieb mit ORF und mobilkom austria war erfolgreich, die Einführung der patentierten Technologie am Markt ist mit Ende 2009 geplant.
snowreporter Telekommunikationssysteme GmbH - „Snowmanagement“
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Eine unkontrollierte und flächendeckende Beschneiung von Winterschigebietenist allerdings äußerst kosten- und ressourcenintensiv. Snowmanagement ermöglicht eine exakte und flächendeckende Schneehöhenmessung für Schigebiete. Durch die Anwendung eines DGPS (Differential Global Positioning System) werden die Landschaften vermessen undOberflächenprofile erstellt.Die Schneehöhe kann dadurch genau gemessen werden und die Pistegeräte werden zu den zu beschneienden Stellen automatisch navigiert.Laut Referenzkunden ergeben sich durch das System pro Winter Einsparungen von bis zu 30% der laufenden Kosten für Energie und Wasser.
FGM – Forschungsgesellschaft Mobilität - “Module close to“
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Die Gruppe der jungen Autofahrerinnen und -fahrer bis 25 Jahre ist jene Altersgruppe in der Steiermark und in der gesamten Europäischen Union, für die der Verkehrsunfall die Todesursache Nr. 1 darstellt. Die Gründe für die hohe Anzahl der Verkehrsunfälle sind hohe Risikobereitschaft, riskante Fahrweisen, Mangel an Routine, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie überhöhte Geschwindigkeiten.Dem will Module Close to entegegenwirken:Junge Verkehrsstraftäter und Unfallfahrer berichtenin Fahrschulen den Fahrschülern direkt über ihren Unfall und dessen Folgen.In der Steiermark wurden damit bisher mehr als 3.000 junge Führerscheinanwärter in der direkten Konfrontation erreicht.
F. Url & Co. GesmbH- „Herkunftsbestimmung von Kürbiskernen und Kürbiskernöl“
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